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Skisprung-Szene bislang mit blauem Auge davongekommen | BR24

© picture-alliance/dpa

Sommer Grand Prix 2017

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    Skisprung-Szene bislang mit blauem Auge davongekommen

    Den vorzeitigen Saisonabbruch wegen Corona hat die deutsche Skisprungszene gut überstanden. Ungewiss is, wann die ersten Trainings-Sprünge auch mit Blick auf den anstehenden Sommer-Grand-Prix und die Heim-WM in Oberstdorf 2021 stattfinden können.

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    Der Teammanager der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft, Horst Hüttel, sieht den Wintersport in der Coronavirus-Pandemie noch in einer vergleichsweise komfortablen Lage. "Natürlich haben die Diskussionen um Corona und die abrupt beendete Saison die Diskussionen bestimmt. Von den Verantwortlichen und vom Vorstand wird es aber so eingeschätzt, dass der Skisport in Deutschland einerseits mit einem blauen Auge davongekommen ist", sagte Hüttel in einem Interview mit skispringen.com. Die wenigen Weltcup-Ausfälle konnten durch Versicherungen kompensiert werden. "Von dieser Seite sieht sich der Verband gut aufgestellt", sagte Hüttel.

    Beginn des Sprungtrainings verzögert sich

    Allerdings könnten durch die aktuelle Corona-Krise noch größer Probleme auf die Skisprung-Szene zukommen: Neben dem Sommer-Grand-Prix, dessen Austragung derzeit offen ist, hat die Pandemie auch schon erste kleine Auswirkungen auf die Heim-WM in Oberstdorf 2021 (23. Februar bis 7. März). "Wann die ersten Sprünge gemacht werden können, ist in der aktuellen Situation aber noch nicht abzusehen. Hinzu kommt, dass sich die Mattenbelegung in Oberstdorf nach dem Umbau im letzten Jahr leider verzögert, weil die zuständigen Firmen in der aktuellen Situation nicht wie geplant arbeiten können", erklärte Hüttel. Der Beginn des Sprungtrainings in der WM-Arena werde sich dementsprechend verzögern.