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Skispringerin Althaus eröffnet neue WM-Schanze in Oberstdorf | BR24

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Der erste Sprung von der Oberstdorfer Großschanze gehörte am Montag Skispringerin Katharina Althaus. Damit hat die 24-Jährige zugleich das Training in Oberstdorf wiedereröffnet.

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Skispringerin Althaus eröffnet neue WM-Schanze in Oberstdorf

Der erste Sommer-Sprung von der Oberstdorfer Großschanze gehörte am Montag Skispringerin Katharina Althaus. Damit hat die 24-Jährige zugleich das Training in Oberstdorf wiedereröffnet.

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Eineinhalb Jahre lang war das Skisprungstadion in Oberstdorf eine einzige Baustelle. Zum Training mussten die Athleten auf andere Schanzen ausweichen. Um so größer die Freude, dass ab sofort die Vorbereitung auf die Heim-WM wieder auf der komplett renovierten Anlage stattfinden kann.

Althaus mit erstem Sprung von der Großschanze

Skispringerin Katharina Althaus hat den Auftakt zum Training in Oberstdorf gemacht und den ersten Sprung von der Großschanze absolviert. Die 24-jährige Oberstdorferin sagte dem BR, der erste Sprung habe ganz gut geklappt: " Ich bin froh, jetzt wieder daheim trainieren zu können".

Oberstdorf rüstet sich für die Nordische Ski-WM

Für die Nordische Ski-WM wurde das Stadion einmal generalüberholt: Die Banden, die Aufsprunghügel und der Sommermattenbelag wurden erneuert. Andere Dinge wurden ganz neu gebaut. Unter anderem das ein- und ausfahrbare Windnetz, das die Skispringer vor gefährlichem Seitenwind schützen soll. Auch haben die Athleten nun eigene Trainingsräume und mehr Platz, etwa um ihre Skier abzustellen oder zu wachsen. Die Tribüne wurde ebenfalls rundum neu.

Neue Beschneiung im Langlaufstadion

Im Langlaufstadion wurden neue Loipen angelegt und eine moderne Hochleistungs-Beschneiungsanlage installiert. Alles für die Nordische Ski-WM, die Stand jetzt Ende Februar und Anfang März 2021 die Oberstdorf stattfinden soll.

So wie geplant, mit 300.000 Zuschauern, wird die Großveranstaltung aber wegen Corona nicht über die Bühne gehen können. Stattfinden wird die WM aber, versichert der Oberstdorfer Bürgermeister Klaus King: "Wir rechnen mit einem begrenzten Zuschauerpotenzial, aber damit kann man umgehen." Aktuell sei man damit beschäftigt ein Hygienekonzept zu erstellen.

Umbau wird teurer, Finanzierung trotzdem gesichert

Insgesamt 42 Millionen Euro hat die aufwendige Sanierung des Skisprung- und des Langlaufstadions gekostet - drei Millionen mehr als geplant. Die Finanzierung sei aber inzwischen gesichert, so Bürgermeister King. Bund und Land haben zusätzliches Geld in Aussicht gestellt.

Die WM-Vorbereitungen in Oberstdorf laufen normal weiter und die Sportler hoffen, dass die Wettkämpfe stattfinden können. Eine WM zuhause, könne man nicht jedes Jahr erleben, sagte Katharina Althaus. Sie freue sich riesig auf den Wettkampf im Winter.

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Ab sofort können die Oberstdorfer Ski-Adler wieder in der Skisprung-Arena trainieren. Die Bauarbeiten an den Groß- und Kleinschanzen sind abgeschlossen. Skispringerin Katharina Althaus durfte den ersten Sprung machen.