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Skispringer Eisenbichler und Geiger feiern Doppelsieg in Wisla | BR24

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Markus Eisenbichler und Karl Geiger haben für einen deutschen Doppelsieg beim Weltcupauftakt der Skispringer in Wisla gesorgt. Sehen Sie hier die Entscheidung im Finaldurchgang.

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Skispringer Eisenbichler und Geiger feiern Doppelsieg in Wisla

Doppelsieg für die deutschen Skispringer beim ersten Einzel-Weltcupspringen dieser Saison: Der Siegsdorfer Markus Eisenbichler gewann im polnischen Wisla nach zwei tollen Sprüngen vor Karl Geiger aus Oberstdorf.

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Nach Platz zwei im Teamwettbewerb haben die DSV-Adler im ersten Einzelspringen des Winters für einen richtigen Paukenschlag gesorgt. Markus Eisenbichler und Karl Geiger setzten jeweils zwei fast perfekte Sprünge hin und arbeiteten sich im Finaldurchgang von den Rängen drei und vier nach dem ersten Sprung ganz nach vorne. Für Eisenbichler war es erst der zweite Weltcupsieg seiner Karriere.

Der 29-Jährige sprang 137,5 und 134 Meter weit und ließ damit die komplette Weltelite hinter sich. "Das ist so geil. Über das Gelbe Trikot freue ich mich wie an Weihnachten. Das hätte ich nicht erwartet", sagte Eisenbichler, der zuvor nur das Weltcup-Skifliegen im slowenischen Planica im März 2019 gewonnen hatte. Nun ist der Siegsdorfer nach Manfred Deckert, Jens Weißflog, Dieter Thoma, Andre Kiesewetter, Martin Schmitt, Sven Hannawald, Severin Freund, Richard Freitag und Geiger der zehnte Deutsche an der Spitze des Gesamtweltcups.

Geiger kam auf 133,5 und 128 Meter. Damit machte er den überragenden deutschen Auftakt in den Highlight-Winter mit Skiflug-WM, Vierschanzentournee und nordischer Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf perfekt.

Hamann trotz Sturz noch guter 18. - Freund mit zufriedenstellendem Comeback

Drittbester Springer im Team von Bundestrainer Stefan Horngacher war Pius Paschke auf Rang zwölf. Für Aufsehen an der Adam-Malysz-Schanze sorgte auch Martin Hamann (Aue), der im zweiten Durchgang mit 138,5 m nur einen halben Meter unter Stefan Krafts Schanzenrekord aus dem Jahr 2013 blieb. Der DM-Zweite konnte seinen Traumflug zwar nicht stehen, blieb aber unverletzt und landete am Ende auf Rang 18. "Der war Wahnsinn, eine ziemliche Granate", sagte Hamann.

Schmid und Kraft verpassen Finaldurchgang

Andreas Wellinger verpasste dagegen in seinem ersten Weltcup seit 20 Monaten als 39. den zweiten Durchgang klar. "Ich war schon nervös - deutlich mehr, als ich es von mir kenne. Ich tue mich noch schwer bei so Bedingungen" sagte der 25-Jährige in der ARD-Sportschau.

Stark verbessert präsentierte sich dagegen Severin Freund (Rastbüchl). Der lange verletzte Ex-Weltmeister kam auf Rang 25 und verpasste seine erste Top-20-Platzierung seit Dezember 2016 nur knapp.

Nach einem Sprung seine Sachen packen musste Constantin Schmid (Oberaudorf) als 42.. Das gleiche Schicksal ereilte überraschend auch Titelverteidiger Stefan Kraft aus Österreich, der viel Pech mit den Windverhältnissen hatte.

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Doppelsieg für die deutschen Skispringer beim ersten Einzel-Weltcupspringen dieser Saison.