BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Markus Eisenbichler hat seinen dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison knapp verpasst. Der Siegsdorfer wurde beim Springen in Klingenthal Dritter.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Markus Eisenbichler hat seinen dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison knapp verpasst. Der Siegsdorfer wurde beim Springen in Klingenthal Dritter.

2
Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Skispringer Eisenbichler landet auf dem Podest

Markus Eisenbichler hat seinen dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison knapp verpasst. Der Siegsdorfer wurde beim Springen in Klingenthal Dritter. Sieger war erneut Halvor Egner Granerud. Der Norweger triumphierte zum zehnten Mal in dieser Saison.

2
Per Mail sharen
Von
  • BR24 Sport

Einen Tag nach seinem enttäuschenden neunten Rang wurde Eisenbichler starker Dritter. Nach dem ersten Durchgang hatte der Weltmeister mit einem Sprung auf 138 Meter noch geführt. Mit 141,5 Metern im zweiten Durchgang musste er sich aber Weltcup-Spitzenreiter Halvor Egner Granerud aus Norwegen (136,0 Meter/140,5 Meter) und dem Slowenen Bor Pavlovcic (140,0/146,0 Meter) geschlagen geben. "Es war echt gut heute. Ich bin einfach happy über diesen Tag. Ich kann heute zufrieden heimfahren", sagte der 29-Jährige, der schon im Auslauf den Sprung aufs Podest bejubelte.

"Es war heute mal wieder schön, gestern war es bescheiden." Markus Eisenbichler

Hamann zweitbester Deutscher

Zweitbester Deutscher wurde Martin Hamann als 13. (135/138). Pius Paschke, am Vortag als Siebter noch bester DSV-Adler, kam diesmal auf den 15. Platz (138/133). Severin Freund beendete den Wettkampf auf dem 22. Platz (134,5/131,0). Direkt hinter Freund landete Constantin Schmid (131,0/127).

Krise von Geiger hält an - 38. in Klingenthal

Der Vierschanzentournee-Zweite Karl Geiger steckt im Weltcup in einem richtigen Formtief. Nach seinem 32.  Platz vom Vortag schaffte es der Skiflug-Weltmeister auch diesmal nicht in den zweiten Durchgang. Der Oberstdorfer landete auf Rang 38. Geiger sprang nur 123,5 Meter und war damit der schlechteste Athlet der sechs Deutschen.

Eine Pause vor der WM in seinem Heimatort plant Geiger trotzdem nicht, er will im polnischen Zakopane und im rumänischen Rasnov starten. "Ich habe nicht vor rauszugehen. Es ist nichts, wovor man weglaufen muss", sagte der 27-Jährige. Er traue es sich trotz des aktuellen Tiefs zu, auch mit Wettkämpfen wieder den Anschluss an die Weltspitze zu finden. Bis zum WM-Auftakt der Skispringer sind es noch knapp drei Wochen.