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Markus Eisenbichler in Zakopane

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    Skispringen Zakopane: Kein Deutscher unter den ersten Zehn

    Die DSV-Adler springen weiterhin ihrer Form hinterher. Markus Eisenbichler und Pius Paschke landeten im polnischen Zakopane auf einem geteilten 14. Platz. Skiflug-Weltmeister Karl Geiger kam nicht über Rang 23 hinaus.

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    Von
    • Cristina Krüger
    • BR24 Sport

    Die deutschen Skispringer können anderthalb Wochen vor dem Start der Heim-WM in Oberstdorf nicht mit der absoluten Weltspitze mithalten. Beim Weltcup im polnischen Zakopane belegten Markus Eisenbichler und Pius Paschke punktgleich als beste Sportler aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher den 14. Platz. Skiflug-Weltmeister Karl Geiger wurde am Samstag nur 23., Severin Freund sprang auf Rang 30. Bei eisiger Kälte und Schneefall sicherte sich der Japaner Ryoyu Kobayashi den Sieg. Zweiter wurde Lokalmatador Andrzej Stekala vor dem Norweger Marius Lindvik.

    Durchwachsene Leistungen schon in Durchgang eins

    Markus Eisenbichler lieferte im ersten Durchgang nicht seine beste Technikleistung ab, erreichte aber immerhin noch Platz zwölf. Anders erging es seinen Teamkollegen. Karl Geiger (27.), Severin Freund (30.), Martin Hamann (34.) und Constantin Schmid (43.) blieben allesamt hinter ihren Möglichkeiten. Lediglich Pius Paschke zeigte sich zufrieden. Ganz vorne eindringen konnte der geborene Münchener mit seinem Sprung auf 131,5 Meter zwar nicht, für ihn persönlich aber war das ein solider Sprung, der zeigte, dass es für ihn weiterhin in die richtige Richtung geht.

    Nur Paschke zufrieden

    Für Karl Geiger lief es im zweiten Durchgang etwas besser. Nachdem er zuletzt zwei Mal den zweiten Durchgang verfehlte, möchte Geiger mit "kleinen Fortschritten zufrieden sein", wie er nach seinem Sprung im Interview erklärte. Dennoch: Mit dem 23. Platz bleibt der amtierende Weltmeister auch in Zakopane weit hinter den Erwartungen.

    Paschke zeigte auch im zweiten Durchgang einen soliden Sprung, 131,5 und 132,5 Meter brachten ihn auf Rang "Die Basis ist okay, ich glaube da ist morgen noch ein bisschen was drin", sagte Paschke im Hinblick auf das morgige Springen. Er teilte sich am Ende den 14. Rang mit Markus Eisenbichler. Dieser landete im Finalsprung bereits nach nur 131 Metern. "Ich bin echt am Verzweifeln", erklärte er resigniert, der Siegsdorfer hat ebenfalls seit einiger Zeit mit sportlichen Höhen und Tiefen zu kämpfen.