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Ski-WM: Schmid muss Medaillentraum begraben | BR24

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Mathieu Faivre hat bei der Alpinen Ski-WM seine zweite Goldmedaille gewonnen. Nach seinem Sieg im Parallelevent gewann der Franzose auch im Riesenslalom - Alexander Schmid und der nach dem ersten Lauf führende Alexis Pinturault schieden aus.

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Ski-WM: Schmid muss Medaillentraum begraben

Mathieu Faivre hat bei der Alpinen Ski-WM seine zweite Goldmedaille gewonnen. Nach seinem Sieg im Parallelevent gewann der Franzose auch im Riesenslalom - Alexander Schmid und der nach dem ersten Lauf führende Alexis Pinturault schieden aus.

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Alexander Schmid riskierte im zweiten Lauf wohl etwas zu viel. Nach Platz drei im ersten Durchgang hatte der 26-Jährige Allgäuer eine Medaille vor Augen, verfehlte aber im oberen Streckenabschnitt ein Tor - damit waren alle Medaillenträume dahin. Auch Topfavorit Alexis Pinturault, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte, rutschte nach nur wenigen Toren weg. Keine Medaille für den Führenden im Gesamtweltcup.

Stattdessen fuhr Pinturaults Landsmann Mathieu Faivre nach seinem Triumph im Parallelevent erneut zu Gold. Ihm reichte die viertbeste Laufzeit im zweiten Durchgang, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Überraschungszweiter wurde der Italiener Luca de Aliprandini, der 0,63 Sekunden auf Faivre hatte. Bronze holte der österreichische Kombinations-Weltmeister Marco Schwarz (+ 0,87 Sekunden).

Luitz fährt noch auf Rang sieben

Durch den Ausfall Schmids war Stefan Luitz bester Deutscher. Für den 28-Jährigen aus Bolsterlang war es das erste Rennen nach einer mehrwöchigen Pause wegen einer Muskelsehnenverletzung im linken Oberschenkel. Im ersten Lauf hatte er im schwierigen Steilhang seine Probleme und verlor Zeit. Nach Platz zehn arbeitete er sich aber im zweiten Durchgang trotz eines Fehlers im flacheren, unteren Streckenteil noch auf Rang sieben (+1,99) nach vorne.

Schmid und Luitz verpassten eine historische Chance: Sie hätten für die zweite Riesenslalom-Medaille eines Deutschen bei einer Weltmeisterschaft sorgen können. Die bislang einzige Plakette hatte Markus Wasmeier 1985 mit Gold in Bormio gewonnen. Zugleich blieb dem Deutschen Skiverband (DSV) das fünfte Edelmetall in den Dolomiten verwehrt.