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Ski-Weltcups in Garmisch-Partenkirchen ohne Zuschauer | BR24

© picture-alliance/dpa

Zielbereich Kandhar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen

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    Ski-Weltcups in Garmisch-Partenkirchen ohne Zuschauer

    Hiobsbotschaft für alle Wintersportfans: Die alpinen Weltcups Ende Januar und Anfang Februar finden wegen der Coronapandemie ohne Zuschauer statt. Auch beim Neujahrsspringen wird kein Publikum dabei sein. Das bestätigten die Veranstalter BR24 Sport.

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    Letztes Jahr gewann der Mittenwalder Thomas Dreßen unter tosenden Applaus der zigtausend Fans die Kandahar-Abfahrt. Die nächsten Rennen in Garmisch-Partenkirchen werden ruhiger ablaufen: Wegen der Coronalage finden die Weltcups im Werdenfelser Land ohne Zuschauer statt. Das bestätigte der SC Garmisch gegenüber BR24 Sport. Die vier alpinen Weltcups in Garmisch-Partenkirchen finden Ende Januar und Anfang Februar statt.

    Weltcup-Auftakt in Sölden bereits ohne Fans

    Am vergangenen Wochenende startete der alpine Weltcup in Sölden in die neue Saison - ebenfalls ohne Zuschauer. Der österreichische Wintersportort war gut auf die Situation vorbereitet. Der ganze Ort wurde abgeschottet, es waren keine Touristen zu sehen.

    ARD-Wintersportexperte Felix Neureuther bezweifelte allerdings nach dem Weltcup-Auftakt, ob das auch die ganze Saison hindurch so stringent gehandhabt werden kann - gerade wenn der Skizirkus Station in den Wintersporthochburgen Kitzbühel oder Schladming macht: "Ob man das dann auch so abgrenzen kann, ist die Frage."

    Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ohne Zuschauer

    Auch das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen wird im kommenden Winter erstmals ohne Zuschauer ausgetragen. 2020 hatten 21.000 Zuschauer an der Olympiaschanze verfolgt, alleine zur Qualifikation waren 10.000 Fans gepilgert.

    SC-Partenkirchen-Präsident Michael Maurer nannte gegenüber BR24 Sport auch die Gründe: Stand jetzt hätte die Marktgemeinde 25.000 Zuschauer zulassen dürfen. Doch der Inzidenzwert kann sich jederzeit ändern: "Für 2.500 Zuschauer wäre der Aufwand so riesig, dass die Ausgaben dafür in keinem Verhältnis stehen." Und er fügte hinzu: "Wir lassen uns eine Hintertür offen, wenn sich die Lage bessern sollte."