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Viktoria Rebensburg

Viktoria Rebensburg

Viktoria Rebensburg

Fast zwölf Jahre ist Viktoria Rebensburg jetzt schon im Weltcup dabei. Erlebt hat die 29-Jährige dabei schon fast alles. Und trotzdem: Auch dieses Jahr ist sie motiviert wie immer: "Das hat sich zum Glück über die Jahre nicht verändert", sagt die Kreutherin. "Es ist cool, dass es wieder losgeht."

Das Sommertraining hat Rebensburg in Saas-Fee in der Schweiz absolviert. Ganz bewusst, wie sie sagt. Keine Reisen um die halbe Welt. Keine Zeitumstellungen. Training im gewohnten Umfeld: "Wir haben in Saas-Fee super Möglichkeiten. Und es hat super funktioniert. Ich habe sehr gut trainieren können."

Nur Kleinigkeiten verändert

Großartig Neues hat sie in der Vorbereitung auf diesen Winter nicht gemacht. Zu routiniert ist inzwischen die Zusammenarbeit mit Trainern, Physiotherapeuten und Skitechnikern. Auf die Kleinigkeiten kommt's inzwischen an, sagt die Olympiasiegerin von Vancouver und Gewinnerin des Riesenslalom-Weltcups: "Jeder hat sich nochmal hinterfragt, was man besser machen kann. Da geht es darum, die Abläufe zu verbessern, um Regeneration, Ernährung - viele Kleinigkeiten, die aber große Auswirkungen haben können."

Im Schlepptau von Viktoria Rebensburg sollen auch die anderen Rennläuferinnen wieder an die Spitze herangeführt werden, auch wenn das schwierig ist. Cheftrainer Jürgen Graller hofft vor allem bei der WM im Februar nicht nur Rebensburg setzen zu müssen: "Ziel sind immer die Medaillen, speziell bei der Vicky. Aber mir ist wichtig, dass die jungen Athletinnen sich erstmal qualifizieren, damit sie mal WM-Luft schnuppern können."

WM-Medaille ist das klare Ziel

Was Viktoria Rebensburg sportlich erwartet, davon hat sie ganz klare Vorstellungen. Und das ist es auch was sie Jahr für Jahr aufs neue motiviert. "Ich bin ja nun wieder die Nummer eins im Riesenslalom. Das heißt, alle versuchen mich zu jagen." Und weiter: "Ich möchte die Kugel verteidigen, klar. Aber auch im Super-G will ich den letzten Schritt machen. Und natürlich möchte ich dann auch beim Saisonhöhepunkt, der WM in Are, eine Medaille mit nach Hause nehmen."