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Ski-Ass Kira Weidle: Bereit für die absolute Weltspitze? | BR24

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Sie ist schon jetzt die sechstbeste Abfahrerin der Welt, doch Skiläuferin Kira Weidle vom SC Starnberg will ganz nach vorne. Der Bundestrainer traut ihr viel zu, noch muss sie sich aber hinter der deutschen Nummer eins Viktoria Rebensburg einreihen.

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Ski-Ass Kira Weidle: Bereit für die absolute Weltspitze?

Sie ist schon jetzt die sechstbeste Abfahrerin der Welt, doch Skiläuferin Kira Weidle vom SC Starnberg will ganz nach vorne. Der Bundestrainer traut ihr viel zu, noch muss sie sich aber hinter der deutschen Nummer eins Viktoria Rebensburg einreihen.

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Kira Weidle vom SC Starnberg ist das wahrscheinlich größte Talent im Rennstall der deutschen Frauen. Die 23-Jährige schaffte in der vergangenen Weltcup-Saison bereits zwei Podestplätze, dabei war sie jeweils Dritte. Im Abfahrtsweltcup kam sie auf Platz fünf, insgesamt fünf Mal fuhr sie unter die Top Ten.

Trainer Graller: "Extrem reif"

Kein Wunder also, dass sich gerade in dieser Disziplin viele von ihr den Sprung in die Weltspitze erwarten. Auch ihr Trainer Jürgen Graller, der ihr eine "positive Arroganz" attestiert und BR24 Sport verriet: "Sie ist für ihr Alter extrem reif im Kopf und fokussiert. Sie weiß genau, wo sie hin will und hat eine klare Vorstellung". Wohin also möchte sie? "Das letzte Jahr bestätigen und mich in den Top Ten festsetzen", heißt ihr Saisonziel. Mittelfristig soll der Weg aber in die absolute Weltspitze führen. Mit 23 ist sie der Youngster unter den Top-Alpinistinnen.

© picture alliance/dpa

"Extrem reif im Kopf und fokussiert": Kira Weidle

Weidle fordert Rebensburg heraus

In Zauchensee erhoffte sich mancher nach guten Trainingsergebnissen gar den ersten Sieg – doch das Rennen ging voll nach hinten los: Weidle fuhr auf Platz 24. "Analysieren und weiter geht es", meinte Trainer Graller. Im Moment ist Weidle die junge Wilde, die im Training die noch unumstrittene Nummer eins Viktoria Rebensburg herausfordert, so dass beide profitieren. "Nur weil man an der Vicky im Training mal dran ist, heißt das noch gar nichts ...", sagt sie bescheiden.

Rückenprobleme in der Vorbereitung

Vielleicht braucht sie in diesem Winter auch etwas mehr Anlaufzeit. Denn wegen Rückenproblemen musste sie in der Vorbereitung teilweise pausieren. Mit den Plätzen sechs und acht in den beiden Abfahrten zum Auftakt war sie solide, aber nicht besser als im Vorjahr. Das soll sich ändern. Von Rebensburg kann Weidle lernen, wie man nicht nur im Training, sondern auch im Rennen glänzt. In einer Woche steht der Weltcup in Bulgarien an. Eine neue Chance für den nächsten Karriereschritt.