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Skeleton: Felix Keisinger holt überraschend EM-Bronze | BR24

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Die bayerischen Eisbahn-Raser haben einen starken Samstag absolviert. Medaillen gibt's im Rodeln und Skeleton. Lena Dürr hält die Fahne im Riesenslalom hoch.

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Skeleton: Felix Keisinger holt überraschend EM-Bronze

Felix Keisinger vom WSV Königssee hat seine erste EM-Medaille geholt. Bei den Europameisterschaften in Sigulda in Lettland raste der 22-Jährige auf den dritten Platz - geschlagen wurde er nur von zwei erfahrenen Skeleton-Lokalmatadoren.

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Junioren-Weltmeister Felix Keisinger (Königssee) hat bei der Skeleton-EM im lettischen Sigulda für eine Überraschung gesorgt und Bronze gewonnen. Der 22-Jährige landete am Samstag hinter den Brüdern Martins und Tomass Dukurs, die auf ihrer Heimbahn deutlich dominierten.

Für Martins Dukurs war es der elfte EM-Titel in Serie, er ist mit großem Abstand Rekord-Europameister. Alexander Gassner (Winterberg) wurde EM-Fünfter hinter Alexander Tretjakow aus Russland.

Axel Jungk hat auf den Wettbewerb vor der Heim-WM verzichtet

Das Rennen auf der Bahn nahe der Hauptstadt Riga war zugleich das Weltcup-Finale, in dieser Wertung schob sich der südkoreanische Olympiasieger Yun Sung-bin auf den dritten Rang noch vor Keisinger. Martins Dukurs sicherte sich damit auch den Sieg im Gesamtweltcup vor Titelverteidiger Tretjakow, für den 35-Jährigen ist es die neunte Kristallkugel.

Axel Jungk, im vergangenen Jahr Vize-Europameister, hatte auf EM und Weltcup-Finale verzichtet, um sich intensiv auf die Heim-WM in Altenberg (27. bis 29. Februar) vorzubereiten. Keisinger feierte indes eine vielversprechende Generalprobe, auch die Weltcup-Gesamtwertung schließt er als Vierter als bester Deutscher ab.