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Skeleton-Duo Lölling/Gassner siegt bei Mixed-Team-Premiere | BR24

© picture alliance / foto2press

Die Skeleton-Piloten Jacqueline Lölling und Alexander Gassner

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    Skeleton-Duo Lölling/Gassner siegt bei Mixed-Team-Premiere

    Die deutschen Skeleton-Piloten feierten bei den Weltmeisterschaften in Altenberg im dritten Wettbewerb den dritten Titel. Bei der Premiere im Mixed-Team gewannen Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland und Alexander Gassner aus Winterberg.

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    In 1:55,39 Minuten lag das deutsche Duo eine Hundertstelsekunde vor Kanada. Dritte wurde das Team aus Italien mit 0,43 Sekunden Rückstand. Die beiden Einzelweltmeister Tina Hermann und Christopher Grotheer belegten den fünften Rang (+ 0,69 Sekunden).

    Deutsche Skeletonis drängen ins Rampenlicht

    Zwei Weltmeister und ein Dreifachsieg bei der WM in Altenberg: Nie waren deutsche Skeletonis so erfolgreich. Der kleinste Schlittensport könnte zur neuen Medaillenschmiede werden. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass Skeleton so etwas wie das Stiefkind des deutschen Schlittensports war. Irgendwie zwar Teil der Familie, doch stolz war man vor allem auf die Rodler und die Bobs, die Medaillengaranten bei allen Winterspielen. Die kleinen Skeletonis hoben zuletzt immer mal wieder den Finger und bei der Heim-WM in Altenberg sprangen sie nun aber geradezu ins Rampenlicht.

    "Skeleton hat sich in den vergangenen Jahren in unserem Verband auf jeden Fall in ein anderes Licht gerückt", resümierte BSD-Vorstand Thomas Schwab nach der erfolgreichsten WM in der Geschichte der deutschen Kopf-voran-Rodler. "Mit so einer Dominanz war nicht zu rechnen, trotz des Heimvorteils", meinte Schwab. Das Ergebnis sei "enorm, und es kommt auch etwas von hinten nach. Das alles stimmt uns optimistisch für die Winterspiele in Peking 2022."

    Titel für Hermann, Dreifachsieg bei den Männern

    Die Frauen sind schon seit ein paar Jahren Weltspitze. Tina Hermann vom WSV-Königssee verteidigte am Samstag ihren Titel erfolgreich und sorgte für das vierte deutsche Frauen-Gold in Serie. Die Männer robbten sich im Schatten der weiblichen Kollegen beinahe unbemerkt heran. Die Konstanz wurde verbessert, vereinzelt gab es gute Ergebnisse, in Altenberg dann der erste Dreifachsieg deutscher Männer durch Christopher Grotheer, Axel Jungk und Alexander Gassner.