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Sieg wieder da: Stefan Luitz hat Erfolg mit Berufung vor CAS | BR24

© picture-alliance/dpa

Stefan Luitz

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    Sieg wieder da: Stefan Luitz hat Erfolg mit Berufung vor CAS

    Gutes Ende für Stefan Luitz in der Sauerstoffaffaire. Dem Skirennfahrer aus Bolsterlang war sein erster Weltcup-Sieg aberkannt worden. Jetzt hatte sein Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichthofs CAS Erfolg. Luitz hat seinen Sieg zurück.

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    Diese Entscheidung des Gerichts mit Sitz in Lausanne teilte Luitz' Anwältin Anne Jakob der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. Der 26-Jährige ist damit bald auch offiziell wieder einer von 14 deutschen Männern, die ein Rennen im alpinen Ski-Weltcup gewinnen konnten.

    Luitz war nach FIS-Regelverstoß disqualifiziert

    Luitz, dessen Saison nach einer Knieverletzung und einer Operation an der Schulter bereits beendet ist und der beim Weltcup-Finale in Andorra am Samstag nicht antritt, hatte bei seinem Sieg in Beaver Creek Anfang Dezember in einem Aufenthaltsbereich an der Rennstrecke Sauerstoff durch eine Maske eingeatmet und damit gegen das Reglement des Skiweltverbandes verstoßen. Die FIS disqualifizierte ihn nachträglich wegen eines Regelverstoßes und folgte damit einer Formulierung im Anti-Doping-Reglement.

    Luitz wehrte sich gegen die Strafe und begründete dies unter anderem damit, dass Sauerstoffzufuhr von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA explizit erlaubt ist und es damit einen Widerspruch zwischen FIS- und WADA-Richtlinien gibt. Der Verstoß gegen die FIS-Regeln sei ihm auch deshalb nicht bewusst gewesen.

    FIS muss Regeln anpassen

    Welche Konsequenzen die CAS-Entscheidung für das Reglement des Skiweltverbands FIS hat, war zunächst unklar. "Wenn die FIS die Regeln jetzt nicht anpasst, handelt sie grob fahrlässig", sagte Jakob. Theoretisch könnte der Schiedsspruch noch vor dem Schweizer Bundesgericht, einem staatlichen Gericht, auf Verfahrensfragen überprüft werden.