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Andreas Dittmar, Katja Seizinger, Gerd Schönfelder (von links) bei der Aufnahme in die "Hall of Fame" des deutschen Sports
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Andreas Dittmar, Katja Seizinger, Gerd Schönfelder (von links) bei der Aufnahme in die "Hall of Fame" des deutschen Sports

113 Namen umfasst die "Hall of Fame" jetzt, neben Seizinger und Schönfelder wurde auch der dreimalige Kanu-Olympiasieger Andreas Dittmer in die Ruhmeshalle des deutschen Sports aufgenommen. Bei der Feier in Herzogenaurach waren zahlreiche "Hall of Fame"-Mitglieder wie die Leichtathletik-Legenden Renate Stecher, Hartwig Gauder und Martin Lauer oder Jochen Schümann, Deutschlands erfolgreichster Segler, anwesend.

Schönfelder erster Behindertensportler in der "Hall of Fame"

Mit dem in Kulmain geborenen Gerd Schönfelder ist zum ersten Mal ein Behindertensportler in die "Hall of Fame" aufgenommen worden."Es ist der Wahnsinn! Ich nehme sehr gerne den Platz in der 'Hall of Fame' ein, stellvertretend für viele Behindertensportler, und werde versuchen, weiterhin anderen Menschen Mut zu machen", erklärte Schönfelder.

Seizinger, Schönfelder und Dittmer prägten ihre Sportarten in den 1990er- und 2000er-Jahren. Neben ihren Olympiasiegen sammelten alle drei Weltmeistertitel, Gesamtweltcups und mehr. Schönfelder, "der Stier von Kulmain", gilt als bester deutscher Behindertensportler im Ski-alpin-Bereich aller Zeiten. Bei Olympia gewann er insgesamt 21 Medaillen, elf Mal war er Weltmeister, acht Mal gewann er den Gesamtweltcup.