Zurück zur Startseite
Sport
Zurück zur Startseite
Sport

Seizinger und Schönfelder in der "Hall of Fame" | BR24

© BR

Katja Seizinger (Ski alpin), Andreas Dittmer (Kanu) und Gerd Schönfelder (Para-Ski) sind in Herzogenaurach offiziell in die "Hall of Fame" des deutschen Sports aufgenommen worden. Die "Hall of Fame" hat dadurch zukünftig 113 Mitglieder.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Seizinger und Schönfelder in der "Hall of Fame"

Die dreimalige Ski-alpin-Olympiasiegerin Katja Seizinger und der 16-malige Paralympics-Champion Gerd Schönfelder sind in Herzogenaurauch in die "Hall of Fame" des deutschen Sports aufgenommen worden.

Per Mail sharen

113 Namen umfasst die "Hall of Fame" jetzt, neben Seizinger und Schönfelder wurde auch der dreimalige Kanu-Olympiasieger Andreas Dittmer in die Ruhmeshalle des deutschen Sports aufgenommen. Bei der Feier in Herzogenaurach waren zahlreiche "Hall of Fame"-Mitglieder wie die Leichtathletik-Legenden Renate Stecher, Hartwig Gauder und Martin Lauer oder Jochen Schümann, Deutschlands erfolgreichster Segler, anwesend.

Schönfelder erster Behindertensportler in der "Hall of Fame"

Mit dem in Kulmain geborenen Gerd Schönfelder ist zum ersten Mal ein Behindertensportler in die "Hall of Fame" aufgenommen worden."Es ist der Wahnsinn! Ich nehme sehr gerne den Platz in der 'Hall of Fame' ein, stellvertretend für viele Behindertensportler, und werde versuchen, weiterhin anderen Menschen Mut zu machen", erklärte Schönfelder.

Seizinger, Schönfelder und Dittmer prägten ihre Sportarten in den 1990er- und 2000er-Jahren. Neben ihren Olympiasiegen sammelten alle drei Weltmeistertitel, Gesamtweltcups und mehr. Schönfelder, "der Stier von Kulmain", gilt als bester deutscher Behindertensportler im Ski-alpin-Bereich aller Zeiten. Bei Olympia gewann er insgesamt 21 Medaillen, elf Mal war er Weltmeister, acht Mal gewann er den Gesamtweltcup.