BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© picture-alliance/dpa
Bildrechte: picture-alliance/dpa

Denise Schindler

Per Mail sharen

    Schindler gewinnt Silber im Zeitfahren

    Radsportlerin Denise Schindler aus München holt beim Zeitfahren die Silbermedaille. Nach der herben Enttäuschung im 3.000-Meter-Wettbewerb, wo sie als Favoritin disqualifiziert worden war, bringt sie nun doch noch eine Medaille mit aus Rio.

    Per Mail sharen

    Die 30-Jährige musste sich in einer Zeit von 30:18,99 Minuten nur der Niederländerin Alyda Norbruis (29:46,51) geschlagen geben.

    "Wie habe ich das denn gemacht? Die Liebe hat mich durch das Rennen gepusht. Nach dem Drama auf der Bahn ist das jetzt ein Geschenk für mich. Das ist die Erlösung." Denise Schindler

    Deutscher Doppelsieg im Handbikerennen

    Vor Schindler holte bereits der geborene Tegernseer Michael Teuber die Goldmedaille. Und nach der Münchnerin durften gleich die nächsten Frauen vom deutschen Radsportteam jubeln: Die Handbikerinnen Dorothee Vieth und Andrea Eskau haben für den ersten deutschen Doppelsieg bei den Paralympics in Rio gesorgt. Im Zeitfahren der Klassen H4 und H5 siegte die Hamburgerin Vieth in 31:35,46 Minuten vor Eskau aus Magdeburg (32:15,42).

    Erste Goldmedaille für Vieth

    Während es für die 56 Jahre alte Geigenlehrerin Vieth nach einmal Silber und dreimal Bronze die erste Goldmedaille bei Paralympischen Spielen ist, musste Eskau eine ungewohnte Niederlage hinnehmen. Die 45-Jährige hatte schon fünfmal bei Paralympics triumphiert - im Sommer und Winter. Bei Sommerspielen hatte Eskau das Straßenrennen 2008 und 2012 gewonnen sowie das Zeitfahren vor vier Jahren. Zudem siegte sie 2014 in Sotschi im Biathlon und im Langlauf.

    Bronze für Merklein

    Für die fünfte Radsport-Medaille an diesem Tag sorgte der querschnittgelähmte Vico Merklein. Der 39-Jährige wollte mit dem Handbike nach sechs zweiten Plätzen das Los des "ewigen Zweiten" endlich loswerden. Das gelang ihm aber anders als geplant: Merklein musste sich dem polnischen Sieger Rafal Wilk und dem Österreicher Thomas Frühwirth geschlagen geben.