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Rummenigge rüffelt Kovac wegen Aussage zu Sané | BR24

© picture alliance/Revierfoto/Revierfoto/dpa

Fußball Audi Cup 2019 Bayern München - Fenerbahce Istanbul am 30.07.2019 in der Allianz Arena in München Karl-Heinz Rummenigge

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    Rummenigge rüffelt Kovac wegen Aussage zu Sané

    Die optimistische Einschätzung von Niko Kovac über einen möglichen Wechsel von Leroy Sané gefällt Karl-Heinz Rummenigge nicht. Solche Aussagen seien nicht hilfreich, so der Bayern-Boss.

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    Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac für seinen öffentlich bekundeten Optimismus in der heißen Personalie Leroy Sané gerügt. Nachdem sich der Bayern-Trainer mit Blick auf einen möglichen Wechsel des Fußball-Nationalspielers zuversichtlich gezeigt hatte, forderte Vorstandschef Rummenigge am Dienstag im ZDF Zurückhaltung mit öffentlichen Einschätzungen.

    "Mir hat die Aussage nicht gefallen. Da mache ich keinen Hehl draus. Wir haben mit Manchester City ein sehr gutes Verhältnis, unser ehemaliger Trainer Pep Guardiola ist da Trainer. Ich möchte daran erinnern, der Spieler ist noch bei Manchester City unter Vertrag." Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender FC Bayern München

    Der Kontrakt des 23-jährigen Sané läuft noch bis Ende Juni 2021. Mit Blick auf Sanés Vertrag würden "weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen", mahnte Rummenigge. "Wir müssen unseren Job machen. Der Trainer muss seinen Job machen. Wenn wir alle unseren Job gut machen, dann werden wir in diesem Jahr auch eine erfolgreiche Saison haben", sagte der Vorstandschef kurz vor dem Anpfiff des Bayern-Spiels beim Audi Cup gegen Fenerbahçe Istanbul.

    Kovac hatte im Vorfeld des Vorbereitungsturniers gesagt, dass er an einen Deal mit Sané und ManCity glaube. "Ich bin sehr zuversichtlich, davon gehe ich aus, dass wir ihn bekommen können."

    Rummenigge will auch weiterhin keine "Wasserstandsmeldungen" abgeben

    Auf die Frage, wie Kovac zu der Einschätzung komme, erklärte sein Chef: "Das weiß ich nicht. Ich habe immer in den letzten Wochen gesagt, ich gebe keine Wasserstandsmeldung ab. Das werde ich heute auch nicht tun", sagte Rummenigge.

    "Wir arbeiten an Transfers, und was am Ende da heraus kommt, werden wir abwarten müssen." Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender FC Bayern München

    Alle müssten Geduld haben, sagte der Vorstandschef. Rummenigge hielt sich auch bei Einschätzungen zu möglichen neuen Spielern zurück.

    "Wir arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen und mit Volldampf auf dem Transfermarkt. Es nützt nichts, irgendwelche Wasserstandsmeldungen abzugeben." Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender FC Bayern München

    "Qualität kostet Geld - auch für den FC Bayern"

    Der Transfermarkt sei nicht nur teuer, sondern auch schwierig geworden, erklärte Rummenigge. Transfers jenseits der 100 Millionen Euro Ablöse seien "nichts Außergewöhnliches" mehr. Gute Spieler seien teuer und trotz hoher Ablösesummen würden diese nicht zwangsläufig abgegeben werden, sagte der Münchner Vorstandschef. "Qualität kostet immer Geld, auch für den FC Bayern." Es sei wichtig, dass der Club auf diesem Markt seine eigene Philosophie habe.

    Kovac entschuldigt sich für sein Vorpreschen

    Kovac hat sich bereits nach dem Spiel für seine optimistische Einschätzung zu einen möglichen Transfer von Fußball-Nationalspieler Leroy Sané von Manchester City entschuldigt. "Ich bin ein bisschen zu offensiv geworden", sagte der Coach im ZDF zu einem vorherigen Interview. Er habe bereits mit City-Trainer Pep Guardiola telefoniert und "habe mich dafür entschuldigt, weil ich natürlich weiß, dass das ein Spieler von Manchester City ist".