BR24 Logo
BR24 Logo
Sport

Rummenigge kritisiert Freispruch von Man City | BR24

© Picture alliance/dpa

FC Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge

2
Per Mail sharen

    Rummenigge kritisiert Freispruch von Man City

    Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bewertet den Europapokal-Freispruch für Manchester City kritisch. Der Ausschuss der UEFA habe dabei "keine tolle Arbeit geleistet". Deswegen fordert er auch ein modifiziertes Financial Fair Play.

    2
    Per Mail sharen

    Die zweijährige Europacup-Sperre des englischen Vizemeisters Manchester City wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play war aufgehoben worden, wodurch der eigentliche Kontrollmechanismus der Europäischen Fußball-Union (UEFA) Schaden genommen hatte. Rummenigge warf deshalb dem für die Champions League zuständigen Ausschuss der UEFA vor, "keine gute Arbeit" gemacht zu haben. "Es war nicht gut vorbereitet, was ich aus verschiedenen Quellen gehört habe", erklärte er.

    "Veränderte Fairplay-Regel", die von allen akzeptiert wird

    Der Vorstandsvorsitzende sprach sich deshalb für eine Nachjustierung der Finanzregeln aus. "Als wir das Financial Fairplay vor zehn Jahren eingeführt haben, hieß es, dass man nicht mehr Geld ausgeben darf, als man einnimmt. Das sollte man wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Deswegen müssen wir das Financial Fairplay etwas modifizieren", urteilte der 64-Jährige. Seine Forderung lautet: "Wir müssen eine veränderte Regel finden, die von allen akzeptiert wird. Das betrifft die Spieler, Agenten und auch die Vereine. Denn das Financial Fairplay wird am Ende allen nutzen."

    Trotzdem Freude für Manchester unter Guardiola

    Trotz der Missstimmung über den Manchester-Freispruch betonte Rummenigge: "Ich freue mich für meinen Freund Pep Guardiola, weil ich weiß, was es für ihn bedeutet, an der Champions League teilzunehmen." Seine Münchner könnten beim angepeilten Finalturnier der Champions League ab dem 12. August im Halbfinale auf die Engländer treffen.