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Rummenigge: FC Bayern gründet Anti-Hass-Kommission | BR24

© picture-alliance/dpa

Dietmar Hopp und Karl-Heinz Rummenigge

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    Rummenigge: FC Bayern gründet Anti-Hass-Kommission

    Nach den Beleidigungen von Münchner Fans gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp hat der FC Bayern eine Kommission zur Aufarbeitung der Vorfälle gegründet. Außerdem erneuerte Präsident Karl-Heinz Rummenigge erneut die Kritik an den "Chaoten".

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    "Wir können da nicht zur Tagesordnung übergehen nach den Vorkommnissen vom letzten Samstag", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei "Bild live". Bei einer Vorstandssitzung, an der auch Präsident und Aufsichtsratschef Herbert Hainer teilnahm, habe man die Gründung der Anti-Hass -Kommission beschlossen. Sollten nach Auswertung der Polizeiaufnahmen Täter identifiziert werden, "müssen die natürlich damit rechnen, dass sie nachhaltig von Bayern München bestraft werden", sagte Rummenigge, äußerte sich aber nicht detailliert zu möglichen Konsequenzen.

    "Fußball keine Einbahnstraße"

    Der Vorstandschef erneuerte seine Kritik an den "gewissen Chaoten", bei denen man mit Reden offenbar nicht weiterkomme. "Ich bin ein Freund des Dialogs, aber der Dialog hat nicht dazu geführt, dass wir irgendeine Lösung haben, die von Ultras bisher akzeptiert worden ist. Ich habe immer den Eindruck, wir befinden uns in einer Einbahnstraße, in der die Klubs nur geben müssen und die Fans nur nehmen wollen, aber nicht bereit sind, ihr eigenes Verhalten in irgendeiner Art und Weise zu korrigieren und dementsprechend dem Fußball zu dienen", sagte der 64-Jährige.

    Rummenigge hält Drei-Stufen-Regel nicht für ausreichend

    Die Schalker Ankündigung, im Falle ähnlicher Vorkommnisse im Pokal-Viertelfinale am Dienstag den Platz sofort zu verlassen, bezeichnete Rummenigge als "konsequente Haltung". Das Prozedere mit drei Stufen gebe den Fans die Chance, zweimal "den Zirkus" zu veranstalten, bevor der Schiedsrichter abbrechen müsse. Das könne keiner wollen, sagte Rummenigge. Wichtig sei es, dass sich die Clubs abstimmen, "wie wir mit den Dingen umgehen, die hoffentlich nicht passieren". Bisher ist die Drei-Stufen-Regel gültig, wonach das Spiel nach zweimaliger Unterbrechung abgebrochen wird.