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Claudio Pizarro (l.) und Karl-Heinz Rummenigge
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Claudio Pizarro (l.) und Karl-Heinz Rummenigge

"Wir haben mit Claudio vereinbart, wenn er wirklich mal seine Karriere beendet, wann auch immer das sein wird, dass er dann nach München zurückkehren und bei uns eine Botschafter-Rolle übernehmen kann", sagte Rummenigge dem Portal "Mein Werder": "Meines Wissens nach hat er hier in München immer noch ein Haus und seine Familie hat sich hier immer sehr wohl gefühlt." Der 40-jährige Peruaner hatte von 2001 bis 2007 und nochmal von 2012 bis 2015 beim Rekordmeister 327 Spiele absolviert und dabei 125 Tore erzielt.

Doppeltes Aufeinandertreffen

Nun kommt es zum doppelten Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und Pizarros zweitem Herzensklub Werder Bremen: Am Samstag in der Bundesliga (15.30 Uhr) sowie vier Tage später im Halbfinale des DFB-Pokals (20.45 Uhr/ARD). Der Stürmer ist bereits heiß auf die beiden Partien und will von einer Rolle beim FCB derzeit noch nichts wissen: "Wir sind in einer guten Phase, die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen und deshalb ist die Möglichkeit da, die Spiele zu gewinnen", sagte er. Bremen ist in diesem Jahr noch ungeschlagen. Bei den Bayern vermutet er dagegen, "dass die Mannschaft nicht mehr so eng zusammensteht wie vor einigen Jahren."

Claudio Pizarro vom SV Werder Bremen: "Ich fühle mich gut, wir haben viel Selbstvertrauen"

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Noch ein Jahr für Joker Pizarro?

Pizarro könnte mal wieder als Joker zum Einsatz kommen: "Wenn ich reinkomme, wird es vielleicht nicht so schön für sie...", meinte er in Richtung des FCB. "Es geht immer etwas. Wir stehen hier in Bremen eng zusammen. Die Bayern wissen, dass es nicht einfach wird." Vorerst hat er auch nicht den Plan, seine Karriere zu beenden, die Tendenz geht Richtung Weitermachen: "Ich weiß, noch nicht, wann und wie ich entscheiden werde. Im Moment fühle ich mich sehr gut", sagte Pizarro. Dann grinste er verschmitzt.