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Ruder-EM: Zeidler mit Problemen, Achter siegt | BR24

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Ruderer Oliver Zeidler

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    Ruder-EM: Zeidler mit Problemen, Achter siegt

    Vorjahressieger Oliver Zeidler muss auf dem Weg ins Halbfinale der Europameisterschaft eine Extraschicht einlegen. Der Deutschland-Achter unterstreicht dagegen seine traditionell starke Rolle.

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    • BR24 Sport

    Der 24 Jahre alte Einer-Weltmeister Zeidler schaffte den Einzug ins Halbfinale bei der EM im polnischen Posen erst über den Sieg im Hoffnungslauf. In seinem Vorlauf war der Ingolstädter mit fast fünf Sekunden Rückstand auf den Niederländer Amos Keijser auf Platz zwei gelandet. Zeidler, der erst vor vier Jahren vom Schwimmen zum Rudern gewechselt war, hatte mit EM-Gold in Luzern und dem WM-Titel in Linz im vergangenen Jahr den Durchbruch geschafft.

    Deutschland-Achter dominant

    Traditionell stark präsentierte sich der Deutschland-Achter, der seinen ersten Lauf souverän gewann. Im Platzierungsrennen kam das deutsche Flaggschiff vor Rumänien und den mitfavorisierten Niederländern ins Ziel. Im Finale am Sonntag (15 Uhr) kann das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes den achten EM-Titel in Folge gewinnen.

    Einzige internationale Regatta des Jahres

    Für die DRV-Athleten sind die Titelkämpfe aufgrund der Corona-Pandemie die einzige internationale Regatta des Jahres. Die WM-Dritten Jonathan Rommelmann/Jason Osborne im Leichtgewichts-Doppelzweier und der Doppelzweier schafften ebenso wie der Zweier und der Vierer ohne Steuermann den direkten Sprung ins Halbfinale.

    Bei den Frauen zogen Pia Greiten im Einer und der Doppelvierer in die nächste Runde ein. Der Frauen-Achter steht aufgrund von nur vier gemeldeten Teams bereits im Finale.