BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Picture alliance/dpa
Bildrechte: Picture alliance/dpa

Oliver Zeidler bei der Europameisterschaft in Polen

Per Mail sharen

    Ruder-EM: Titelverteidiger Zeidler verfehlt Medaillenplätze

    Das hatte sich der Ingolstädter Oliver Zeidler ganz anders vorgestellt. Beim Einzelrennen der Herren musste sich der Titelverteidiger bei der Europameisterschaft in Polen mit Platz vier zufrieden geben. Bereits im Halbfinale hatte er zu kämpfen.

    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Sport

    Knapp 300 Meter vor dem Ziel hatte Zeidler, der an den Tagen zuvor geschwächelt hatte, noch längere Zeit in Führung gelegen, im Zielsprint brach er dann aber aber ein. So musste der Vorjahressieger die Medaillen seinen Konkurrenten überlassen. Gold holte sich der Däne Sverri Nielsen, Silber ging an den Polen Natan Wegrzycki-Szymczyk, Bronze sicherte sich Kjetil Borch aus Norwegen.

    Zeidler zitterte sich ins Finale

    Bereits im Halbfinale hatte sich angedeutet, dass Zeidler sich schwer tat. Lediglich eine Sekunde trennte ihn da von Platz vier, der die Finalteilnahme vorzeitig beendet hätte. Auch für die Vorschlussrunde hatte sich der Oberbayern erst mit dem Sieg im Hoffnungslauf qualifiziert.

    Erfolg für den Deutschland-Achter, keine Einzel-Medaillen

    Für die Athleten des Deutschen Ruderverbandes (DRV) war die EM aufgrund der Corona-Pandemie die einzige internationale Regatta des Jahres. Dabei verteidigte der Deutschland-Achter seinen Titel. Beim Start-Ziel-Sieg im Finale gelang der Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) der achte EM-Erfolg in Serie. Weitere Medaillen für den DRV gab es im leichten Männer-Doppelzweier, Frauen-Doppelvierer und Frauen-Achter. Alle drei Boote gewannen Silber. Dagegen gingen die beiden Einer leer aus. Neben Zeidler kam auch Pia Greiten (Osnabrück) im Finale mit Platz sechs außerhalb der Podestplätze ins Ziel.