Zurück zur Startseite
Sport
Zurück zur Startseite
Sport

Romy Renz - Skitalent auf den Spuren der Mutter | BR24

© BR

In der Familie scheint es ein Super-Sportler-Gen zu geben. Anfang der 90er beherrschte Mama Martina die Pisten als eine der besten Sportlerinnen der Welt. Tochter Romy ist erfolgreich in die Spur gestiegen und ist ein erfolgreiches Nachwuchstalent.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Romy Renz - Skitalent auf den Spuren der Mutter

Anfang der 90er-Jahre zählte Martina Ertl-Renz zu den besten Skifahrerinnen der Welt. Jetzt ist Tochter Romy-Sophia dabei, der berühmten Mama nachzueifern und feiert die ersten Erfolge.

Per Mail sharen
Teilen

Erst Mitte September und Romy-Sophia Ertl hat schon 20 Skitage hinter sich - wer das Ziel hat, irgendwann zu den Topläuferinnen im Skizirkus zu zählen, muss sich schon in jungen Jahren dem Trainingsstress stellen. Mit viel Spaß allerdings.

"Mir macht eigentlich alles gleich viel Spaß", erklärte die 12-Jährige in der Abendschau im BR Fernsehen. Wenn's denn eine Lieblingsdisziplin gibt, dann den "Parallelslalom, weil man sich mit den anderen matchen kann." 13 Rennen gewann Romy-Sophia Renz in der vergangenen Saison. Unter anderem siegte sie in der Landesschulmeisterschaft und ist nun Bayerische Meisterin.

Mutter Martina Ertl-Renz: "Man braucht Ehrgeiz"

Zweite oder gar dritte Plätze? "So richtig ärgern tue ich mich nicht", sagt die Tochter. Die Mutter hebt da mit einem Schmunzeln die Augenbrauen - sie kennt den Ehrgeiz ihrer Tochter. "Sie ist ehrgeizig und hat ihren eigenen Kopf - aber das braucht man auch, wenn man den Sport machen will", sagt die Mutter.

Die größten Erfolge von Martina Ertl-Renz waren WM-Gold 2001 in St. Anton und 2005 in Bormio. Bei Olympischen Winterspielen gewann sie zwei Silber- und eine Bronzemedaille. "Wenn man Leistungssport macht und Einzelkämpfer ist, ist es gut, wenn man vorne sein will", gibt Martina Ertl-Renz ihrer Tochter mit auf den Weg.

Der Weltcup ist der große Traum

Ob's dann irgendwann tatsächlich für den Ski-alpin-Weltcup reicht? "Ich versuche mein Bestes zu geben und schaue, wie weit ich komme", sagt Romy-Sophia Renz. Sie denkt in jungen Jahren erst einmal von Winter zu Winter. Nach den Erfolgen in der vergangenen Saison rückt sie in den nächsthöheren Jahrgang auf. "Ich muss schauen, dass ich da gut mithalten kann", sagt sie bescheiden. Aber das Ziel heißt schon: Mit der Schulmannschaft will sie ins Bundesfinale - "und wenn's funktioniert, gewinnen."