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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Jean-Christophe Bott

Kurz vor Olympia steigt die Form der der deutschen Skifahrer: Romed Baumann wird Vierter, Josef Ferstl Sechster beim Super-G am Lauberhorn in Wengen.

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Romed Baumann beim Super-G in Wengen nur knapp am Podest vorbei

Die beiden oberbayerischen Speed-Spezialisten Romed Baumann und Josef Ferstl schaffen nach fulminanten Fahrten Top-Ergebnisse beim Super-G der Männer in Wengen. Baumann wird Vierter, Ferstl Sechster am Lauberhorn.

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Robert MüllerRobert Müller

Der Schweizer Marco Odermatt setzte seine Fahrt eng an die Ideallinie. Damit sicherte er sich wenige Tage nach seinem Triumph bei Riesenslalom in Adelboden auch beim Super-G in Wengen den ersten Platz. Dort wurde wurde das ausgefallene Rennen von Bormio nachgeholt. Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen musste mehrmals nachdrücken, dadurch erreichte er Rang zwei (+0,23). Dritter wurde der Österreicher Matthias Mayer (+0,58).

Kiefersfeldener Baumann: drei Hundertstel hinter dem Podest

Baumann fehlten als Vierter (+0,61) nur drei Hundertstelsekunden auf den Podestplatz. Oben hatte er mit der Top-Geschwindigkeit brilliert. Im letzten Abschnitt des Rennens nahm er aber eine Passage zu eng, was ihn den entscheidenden Wimpernschlag zurückwarf. Mit seinem besten Super G-Ergebnis dieser Saison ist er "auch zufrieden", sieht aber zugleich "noch Luft nach oben".

Ferstl auch in den Top-10

Der 33-jährige Ferstl war oben auch gut dabei. Im flachen Teil der Strecke verlor er etwas Zeit. Danach kämpfte er aber weiter. Und das reichte (6., +0,86) für einen Top-10-Platz. "Ich kann viel, es ist die richtige Zeit, einen Aufwärtstrend zu bekommen", sagte er nach dem Rennen.

Jocher mit Ausrutscher, Sander noch weit hinterher

Simon Jocher (SC Garmisch) fing sich bereits im oberen Streckenteil einen hohen Rückstand ein, im Kernen-S leistete er sich eine argen Fahrfehler. Das kostete ihn insgesamt mehr als eineinhalb Sekunden Rückstand, was nicht für die Top-20 (23., + 1,69) reichte.

Andreas Sander (SG Ennepetal) fuhr erneut mit angezogener Handbremse, immer wieder staubte es bei den Richtungswechseln gehörig auf. Durch die zögernde Fahrt kassierte er mehr als zwei Sekunden Rückstand, wodurch er (33., +2,09) außerhalb der Punkteränge landete. Die verfehlte auch Dominik Schwaiger vom WSV Königssee (39., +2,47).

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