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Bildrechte: Caroline Seidel/dpa

Felix Loch ist derzeit nicht zu bezwingen. Der dreimalige Rodel-Olympiasieger fährt der Konkurrenz davon und feierte bei seinem fünften Start am Sonntag in Winterberg den fünften Weltcupsieg des Winters.

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Rodeln: Seriensieger Loch gewinnt auch in Winterberg

Felix Loch ist derzeit nicht zu bezwingen. Der dreimalige Rodel-Olympiasieger fährt der Konkurrenz davon und feierte bei seinem fünften Start am Sonntag in Winterberg den fünften Weltcupsieg des Winters.

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Auf der Bahn, die er in der vergangenen Saison wegen der widrigen Verhältnisse boykottierte und auf der er 2019 als Weltmeister seinen letzten großen Titel gewann, setzte sich der 31-Jährige vor Nico Gleirscher (Österreich) und Dominik Fischnaller (Italien) durch.

"Es freut mich riesig. Ein perfekter Schlitten, und am Start klappt es auch richtig gut - im Moment passt einfach alles zusammen." Felix Loch

Loch führt souverän im Gesamtweltcup

Im Gesamtklassement führt Loch souverän vor seinem Teamkameraden Johannes Ludwig, der den Weltcup zuvor in Winterberg gewonnen hatte und diesmal Sechster wurde. Die weiteren deutschen Rodler Max Langenhan (11.), Chris Eissler (17.) und Moritz Bollmann (24.) kamen nicht in die Top Ten.

Langenhan im Sprint der Schnellste

Am Nachmittag stand noch ein Sprint-Rennen an: Und dabei überraschte Max Langenhan, der als fünfter von 15 Fahrern die Bestzeit (36,331 Sekunden) setzte, die für die Konkurrenz nicht mehr zu erreichen war. Hinter dem jungen Thüringer landeten die Fischnaller-Cousins Kevin (+0,058 sek) und Dominik (+0,072 sek) auf den Plätzen zwei und drei. Felix Loch kam diesmal nicht über Rang fünf hinaus (+0,077 sek) und verpasste erstmals in dieser Saison in einem Einzelrennen das Podium. Johannes Ludwig wurde mit einem Defizit von 0,147 Sekunden Siebter.

Taubitz gewinnt auch den Sprint

Die deutschen Frauen feierten schon zuvor einen Dreifachsieg. Julia Taubitz, die bereits das Rennen am Samstag (20.12.2020) gewonnen hatte, war erneut schneller als Teamkollegin Natalie Geisenberger. Sprint-Dritte wurde Dajana Eitberger. Taubitz siegte in 38,782 Sekunden und war damit 0,174 Sekunden schneller als Geisenberger sowie 0,189 Sekunden schneller als Eitberger.

Bei den Doppelsitzern sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken den Sieg bei der Sprint-Entscheidung. Nach ihrem zweiten Platz am Vortag waren sie diesmal in 30,972 Sekunden die Schnellsten. Die Samstagssieger Tobias Wendll/Tobias Arlt kamen auf Rang drei (+0,109 sek) und mussten noch dem österreichischen Duo Thomas Steu/Lorenz Koller den Vortritt lassen (+0,053 sek).