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Wendl/Arlt gewinnen Sprint-Titel bei der Rodel-WM | BR24

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Bildrechte: picture-alliance/dpa

Tag eins bei der Rodel-WM am Königssee: Der "Bayer-Express" Tobias Wendl/Tobias Arlt sicherte sich den Sprint-Weltmeistertitel. Bei den Damen gab's einen deutschen Dreifacherfolg, bei den Herren verpasste Felix Loch das Podest.

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Wendl/Arlt gewinnen Sprint-Titel bei der Rodel-WM

Erster Titel für das deutsche Rodler-Team bei der Heim-WM: Tobias Wendl und Tobias Arlt haben bei der Rodel-WM am Königssee im Sprint die Goldmedaille gewonnen. Bei den Frauen gab es einen Vierfach-Triumph.

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  • BR24 Sport

Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt haben dem deutschen Rodelteam den ersten Titel bei der Heim-Weltmeisterschaft am Königssee beschert. Das Doppel vom Königssee gewann den Sprint vor den Letten Andris und Juris Sics sowie dem zweiten deutschen Doppelsitzer mit Toni Eggert/Sascha Benecken auf Rang drei. Fünfter wurden das junge Duo Hannes Orlamünder/Paul Gubitz.

Auch deutsche Rodlerinnen triumphieren

Perfekter Start auch für die Rodlerinnen. Mit ihrem ersten Einzelsieg bei einer Weltmeisterschaft gelang Julia Taubitz der Sprung auf das oberste Podest vor Anna Berreiter aus Berchtesgaden und Dajana Eitberger. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger landete auf dem vierten Platz. Das deutsche Rodler-Team hat damit bereits am ersten Tag die Medaillenausbeute der vergangenen Titelkämpfe egalisiert.

Loch "nur" Vierter

Bislang konnte Felix Loch alle Rennen in dieser Saison gewinnen. Doch beim Auftakt der Rodel-WM belegte der Lokalmatador den undankbaren vierten Platz. Die österreichischen Brüder Nico und David Gleirscher holten Gold und Bronze, dazwischen landete der Russe Semen Pawlitschenko.

"Ich hatte oben einen riesigen Fahrfehler, der sich runterzog und unten dann richtig auswirkte. Ich hatte kurz Angst, dass mir der Schlitten nach oben geht und in die Bretter greift. Ich bin froh, dass ich heil unten angekommen bin." Felix Loch

Rodel-Sprint zum fünften Mal im Programm einer WM

Die Titelkämpfe im Berchtesgadener Land bringen die fünfte Austragung des Sprints auf WM-Niveau, für Loch bleibt es bei nur einem Triumph in dieser nicht-olympischen Disziplin: 2016 hatte er bei der Premiere gewonnen, die ebenfalls am Königssee stattfand.

Nach zuletzt vier schwierigen Jahren präsentierte sich Loch in diesem Winter bislang wieder extrem stark und feierte in acht klassischen Weltcups acht Siege. Von den drei Weltcup-Sprints entschied er in dieser Saison allerdings nur einen für sich. In diesem noch recht neuen Wettbewerb fällt die Entscheidung nicht wie üblich in zwei, sondern in nur einem Lauf. Die Zeitmessung beginnt mit fliegendem Start etwa 100 Meter nach der Startrampe.

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