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Linienrichter geschubst: Ribéry sorgt in Italien für Ärger | BR24

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Dem in dieser Saison vom FC Bayern München zum AC Florenz gewechselten Mittelfeldstar Franck Ribéry droht bei seinem neuen Arbeitgeber eine längere Sperre. Nach seiner Auswechslung und bei einer strittigen Entscheidung gingen ihm die Nerven durch.

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Linienrichter geschubst: Ribéry sorgt in Italien für Ärger

Dem in dieser Saison vom FC Bayern München zum AC Florenz gewechselten Mittelfeldstar Franck Ribéry droht bei seinem neuen Arbeitgeber eine längere Sperre. Nach seiner Auswechslung und bei einer strittigen Entscheidung gingen ihm die Nerven durch.

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Die Partie zwischen dem AC Florenz gegen Lazio Rom war zu viel für die Nerven des Franzosen. Schon die Auswechslung durch seinen Cheftrainer Vincenzo Montella eine Viertelstunde vor Schluss regte ihn mächtig auf. Immerhin hatte Ribéry fünf Minuten nach dem 0:1-Rückstand die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:1 (27. Minute) gegeben. Nach dem aus Sicht der Florentiner irregulären Siegtreffer Ciro Immobiles kurz vor Schluss (89.) wurde er erst richtig sauer. Seinen Ärger ließ er am Linienrichter aus, den er zwei Mal gehörig schubste. Betreuer zogen ihn zur Seite, um Schlimmeres zu verhindern. Für den Schubser wurde der Franzose vom Schiedsrichter mit der Roten Karte bedacht. Jetzt droht ihm eine längere Strafe.

FC Bayern-Fanliebling, Golden-Steak-Affäre, Spieler des Monats in Italien

Dabei ist der französische Ex-Nationalspieler eigentlich so gut in Italien angekommen. Er zeigt bei seinem neuen Verein hervorragende Leistungen und wurde von der Serie A zum besten Spieler des Monats September gewählt. Erst im August war er vom FC Bayern München in die italienische Metropole gewechselt. Beim deutschen Rekordmeister hatte der Publikumsliebling kurz vor seinem Abschied wegen seiner entgleisten Reaktionen auf einen Shitstorm nach der Veröffentlichung eines Videos mit einem vergoldeten Steak eine gehörige Strafe eingefangen.

Entschuldigung in den sozialen Medien

Nach dem Wochenende war Ribérys Wut anscheinend wieder verraucht. Er entschuldigte sich bei den Fans, seinen Mannschaftskameraden, dem Trainer - und auch dem Linienrichter. "Ich bitte auch Herrn Passeri (den Linienrichter) um Verzeihung, weil ich am Ende des Spiels sehr nervös und bekümmert war, und ich hoffe, er kann meinen Gemütszustand verstehen", schrieb Ribéry auf Twitter. Das wird ihm bei der Ermittlung des Strafmaßes allerdings wenig helfen.