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Rennrodlerin Natalie Geisenberger: Training statt Urlaub | BR24

© Ines Rast, BKK Mobil Oil

Kein Urlaub - Rennrodlerin Natialie Geisenberger trainiert lieber

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Rennrodlerin Natalie Geisenberger: Training statt Urlaub

Nach dem Rücktritt von Laura Dahlmeier ist Natalie Geisenberger die aktuell erfolgreichste bayerische Wintersportlerin. Zum siebten Mal in Folge gewann die Rennrodlerin im vergangenen Winter den Gesamtweltcup – ein einsamer Rekord.

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Die Bundespolizistin will ihn ausbauen, deshalb denkt sie auch im Sommer schon wieder fast nur an den Winter.

Laufen bei 30 Grad ist kein Problem

Temperaturschwankungen ist die 31-Jährige gewohnt. Weil es ihre Zimmerkollegin im Hotel gern sehr warm hat, kann es schon mal sein, dass sie in der Wintersaison mal von minus 25 draußen auf plus 25 drinnen wechseln muss. Deshalb macht es Geisenberger auch wenig aus, bei Temperaturen um die 30 Grad bei einem Lauftreff in München mitzumachen. Aufwärmübungen statt Urlaub – in diesem Jahr hatte die 31-Jährige noch keinen. "So lange ich Sport mache ist es so, dass ich mir denke, die anderen Trainieren gerade und ich könnte auch irgendwas machen. Aber ich glaube, das hat mich jetzt auch zu den Erfolgen gebracht, die ich jetzt hatte in den letzten Jahren."

Weiter in der Weltspitze dabei sein

Und die Miesbacherin hat noch lange nicht genug. "Ich hab mich entschieden weiterzumachen und will nächstes Jahr wieder in der Weltspitze dabei sein. Deshalb fährt sie volles Programm: Athletiktraining, die Ausdauer- und Kraftwerte müssen stimmen und die Schnelligkeit. Auch das Material. Normalerweise wird zweimal am Tag trainiert. "Die kürzeren Einheiten sind vielleicht mal eine dreiviertel Stunde". Mit einer Radtour oder beim Wandern kann die Ausdauereinheit auch drei bis fünf Stunden dauern. "Dazu kommen die ganzen Techniksachen, also alles was den Schlitten angeht und in der Werkstatt, da kann man schon sehr viele Stunden stehen."

Und das sagt Natalie Geisenberger, ist auch das Schöne an ihrem Sport: Im Sommer sind alle gleich. Keiner kann etwas auf einer Bahn testen. Stattdessen wird am Schlitten gebastelt, auch mit im Windkanal überprüft. Und manchmal – eher selten – geht's für die viermalige Olympiasiegerin dann auch auf eine Sommerrodelbahn. "Kein ernst zunehmender Sport für uns, ehe Spaß."