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Relegation: Club will auch "zweiten Satz" für sich entscheiden | BR24

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Der 1. FC Nürnberg fährt nach dem 2:0 im Relegationshinspiel mit Rückenwind nach Ingolstadt. Club-Coach Michael Wiesinger erwartet trotzdem "einen absoluten Fight", während "Schanzer"-Trainer Tomas Oral auf "ein Wunder" hofft und "Vollgas" fordert.

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Relegation: Club will auch "zweiten Satz" für sich entscheiden

Der 1. FC Nürnberg fährt nach dem 2:0 im Relegationshinspiel mit Rückenwind nach Ingolstadt. Club-Coach Michael Wiesinger erwartet trotzdem "einen absoluten Fight", während "Schanzer"-Trainer Tomas Oral auf "ein Wunder" hofft und "Vollgas" fordert.

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Nürnbergs Interimstrainer Michael Wiesinger betonte vor dem Relegations-Rückspiel (Samstag, 18.15 Uhr, Live-Einblendungen und die zweite Halbzeit in voller Länge auf B5 aktuell), dass ihm und der Mannschaft sehr wohl bewusst sei, dass das 2:0 aus dem Hinspiel noch keine Garantie für den Klassenerhalt ist.

"Ich sehe keine Anzeichen, dass jemand glauben könnte, dass wir da schon durch sind. Der erste Satz ist gespielt, die Grundlage ist gelegt, mehr nicht." Club-Trainer Michael Wiesinger

Seine Marschroute für das Spiel am Samstag (18.15 Uhr) lautet: Erst einmal "den Gegner möglichst vom eigenen Tor weghalten" und dann selbst "den Weg nach vorne suchen".

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Der 1. FC Nürnberg fährt nach dem 2:0 im Relegationshinspiel mit Rückenwind nach Ingolstadt. Club-Coach Michael Wiesinger bleibt demütig, "Schanzer"-Trainer Tomas Oral will noch nichts abschreiben und hofft auf "ein Wunder".

Überall noch eine Schippe drauflegen

Der 47-Jährige ist nach der Leistung vom Dienstag überzeugt davon, dass sich seinen Spielern auch im Ingolstädter Sportpark "gute Möglichkeiten" bieten werden, "ein Tor zu erzielen".

Er erwartet "wieder ein Spiel mit hohen Bällen" und hofft darauf, dass seine Profis "die Lufthoheit bekommen und die zweiten Bälle erwischen." Gleichzeitig appelliert Wiesinger, überall noch "eine Schippe draufzulegen - an Laufbereitschaft, Sprintfähigkeit und Teamfähigkeit."

Wiesinger kann auf kompletten Kader zurückgreifen

Der Interimstrainer sieht sein Team gut regeneriert und hervorragend auf den Showdown eingestellt.

"Alle, die am Dienstag zur Verfügung standen, sind auch morgen wieder dabei. Wir können auf den ganzen Kader zurückgreifen." Club-Coach Michael Wiesinger

Natürlich will Wiesinger seine Profis auf alles vorbereiten - auch auf ein mögliches Elfmeterschießen. Er gehe mit einem guten Plan in das entscheidende Duell, möchte sich "auf das Wesentliche konzentrieren", sich auf das besinnen, was er beeinflussen kann.

Insofern sind auch Überlegungen hinten angestellt, wie es für ihn nach dem möglichen Klassenerhalt weitergehen könnte. Er geht ganz klar davon aus, dass er Leiter vom Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Nürnberg bleibt: "Ich sehe meinen Platz auf einer anderen Ebene, nicht auf dem Trainingsplatz."

FC Ingolstadt 04 muss zwei Tore aufholen

Die "Schanzer" unter der Regie von Tomas Oral mussten sich nach der Niederlage erst einmal "richtig schütteln". Sie benötigen mindestens zwei Tore in der regulären Spielzeit, um überhaupt noch eine Chance auf den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga zu haben. Für Ingolstadts Trainer wäre es "ein Wunder", wenn seine Mannschaft das Ruder noch herumreißen könnte.

"Jeder, der den Fußball kennt, weiß, dass es in viele Richtungen immer wieder Sensationen gibt. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, ist es schon eine Situation, die brutal schwer ist." Ingolstadt-Trainer Tomas Oral

Oral: "Innere Kräfte" freisetzen

Oral hofft, dass seine Jungs durch einen Tag mehr Pause frischer in die Partie gehen, als am Dienstag. Er lässt seine Spieler so in die Partie gehen, "dass wir auf gar keinen Fall ein Tor kassieren." Natürlich wird seine Mannschaft "nicht kampflos aufgeben." Bis auf Maximilian Beister ist der Kader komplett. Große Hoffnungen ruhen auf Stürmer Stefan Kutschke, der das Hinspiel wegen einer Oberschenkelblessur verpasste.

"Die Mentalität ist zweifelsohne da. In erster Linie gilt es, Vollgas zu geben, alles abzurufen, was die Mannschaft in den letzten Wochen gezeigt hat. Wir werden alles daran setzen, trotzdem noch eine Möglichkeit zu bekommen." Ingolstadt-Trainer Tomas Oral