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Regionalligist SC Verl schießt FC Augsburg aus DFB-Pokal | BR24

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Enttäuschte Augsburger Spieler und Trainer Martin Schmidt nach dem Pokal-Aus

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Regionalligist SC Verl schießt FC Augsburg aus DFB-Pokal

Der Regionalligist SC Verl hat Bundesligist FC Augsburg mit einem 2:1-Sieg aus dem DFB-Pokal gekegelt. Die Schwaben scheiterten nach einem Rückstand immer wieder am starken Keeper des unterklassigen Gegners.

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Auf seine Mannschaft komme "ein Kampfspiel" zu, in dem es "keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt", hatte Martin Schmidt vor der Erstrunden-Partie im DFB-Pokal gesagt. Die verlief allerdings noch deutlich schlimmer, als der Trainer das befürchtet hatte.

Schon nach drei Minuten jubelte der SC Verl, nachdem die Kugel nach einem Freistoß und anschließendem Kopfball von Yannick Langesberg im Kasten des FC Augsburg gelandet war. Der Abseitspfiff von Schiedsrichter Martin Thomsen verhinderte da noch den Führungstreffer für den Außenseiter. Wenig später (8.) stand es dann doch 1:0 für den Regionalligisten. Der Augsburger Marek Suchy konnte einem Abpraller nach einer Parade seines Torhüters Tomas Koubeck nicht ausweichen und bugsierte die Kugel ins eigene Tor zum 1:0. Nach 23 Minuten spielte der SC die völlig konfuse Abwehr des FCA mit Leichtigkeit aus und Ron Schallenberg vollendete zum 2:0. Der Schütze agierte dabei allerdings aus einer klaren Abseitsposition, die der Referee nicht erkannte.

FCA scheitert mehrmals am Verler Keeper

Erst jetzt wurde der FCA stärker, scheiterte aber immer wieder am Keeper des SC Verl. Michael Gregoritsch (30.) zog aus 20 Metern ab, Florian Niederlechner nutzte kurz danach eine Eckballhereingabe zu einem gefährlichen Schuss. Der Verler Torhüter Robin Brüseke rettete gegen André Hahn (40.) mit einer Fußabwehr. Er parierte auch den Abpraller von Gregoritsch sowie dessen Kopfballbogenlampe (43.) und brachte damit die 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Anschlusstreffer per Elfmeter

In der zweiten Hälfte kam Verl gut aus der Kabine. Der Regionalligist verteidigte gut. Und der FCA schaffte es nicht, gefährliche Offensivaktionen zu setzen. Auf der anderen Seite hatte Verl sogar die Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen. Nico Hecker kam im Strafraum gegen Marek Suchy (49.) zu Fall, der Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen. Nachdem die Schwaben nach einer Stunde immer noch nicht in Tritt gekommen waren, reagierte der FCA-Coach (67.) mit einem Doppelwechsel: Rani Khedira kam für Mads Pedersen, Frederik Jensen ersetzte Greogoritsch. Einen Fernschuss von Jensen machte der gegnerische Keeper ebenfalls zunichte. Erst ein Elfmetertreffer (83.) durch Hahn brachte dem FC Augsburg noch den Anschlusstreffer ein. Der SC Verl klärte nochmals auf der Torlinie und brachte die 2:1-Führung damit über die Zeit. Der Regionalligist kann die Pokalsensation feiern.

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Enttäuschte Augsburg-Spieler um Kapitän Daniel Baier (Mitte)

SC Verl - FC Augsburg 2:1 (2:0)

Verl: Brüseke - Choroba, Langesberg, Stöckner, Ritzka - Kurt, Schallenberg, Schöppner - Yildirim (62. Heinz), Haeder (63. Janjic), Hecker (85. . - Trainer: Capretti

Augsburg: Koubek - Teigl, Suchy, Rieder, Pedersen (67. Khedira) - Gruezo, Baier - Gregoritsch (67. Jensen) - Hahn, Niederlechner, Richter (86. Schieber). - Trainer: Schmidt

Tore: 1:0 Suchy (9., Eigentor), 2:0 Schallenberg (23.), 2:1 Hahn (83., Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Yildirim, Schallenberg, Schöppner - Suchy, Gruezo

Schiedsrichter: Martin Thomsen (Kleve)

Zuschauer: 4.198