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Bildrechte: picture-alliance/dpa

Der FC Bayern München trennt sich "einvernehmlich" von einem Nachwuchstrainer.

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Rassismus-Vorwürfe: FC Bayern trennt sich von Nachwuchstrainer

Der FC Bayern München trennt sich "einvernehmlich" von einem Nachwuchstrainer. Nach an die Öffentlichkeit gelangten Rassismus-Vorwürfen gegen ihn hatte der Verein interne Ermittlungen angestoßen. Diese laufen aber noch weiter.

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Von
  • Bernd R. Eberwein

"Die FC Bayern München AG und ein Nachwuchstrainer haben ihr Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufgelöst. Dies ist das erste Ergebnis einer derzeit stattfindenden internen Untersuchung am Campus des FC Bayern München", teilte der FC Bayern am Montag mit: "Unabhängig davon werden die zugrunde liegenden Sachverhalte von der FC Bayern München AG weiter untersucht."

Chat-Protokolle und anonyme Briefe

In der vergangenen Woche hatte das WDR-Magazin "Sport inside" Teile aus vermeintlichen Chat-Protokollen und anonymen Briefen an die Vereinsführung veröffentlicht, in denen dem Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums "FC Bayern Campus" rassistisches und homophobes Verhalten sowie "sadistische" Trainingsmethoden vorgeworfen wurden. Die Chats waren teilweise auch auf einem wenig später gelöschten Twitter-Account veröffentlicht worden, der angeblich dem Mitarbeiter gehört haben soll.

Nach den Medienberichten hatte die Münchner Polizei, Abteilung Staatsschutz, die Ermittlungen aufgenommen. Der FC Bayern hatte durch Präsident Herbert Hainer und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge interne Ermittlungen und zeitnahe Konsequenzen angekündigt.

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