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Rassismus-Vorfall: DFB-Kontrollausschuss ermittelt | BR24

© picture-alliance/dpa

Leroy Kwadwo

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    Rassismus-Vorfall: DFB-Kontrollausschuss ermittelt

    Im Fall des Rassismus-Vorfalls während der Drittligapartie Münster gegen Würzburg ermittelt jetzt der DFB-Kontrollausschuss. Der Klub sprach derweil ein Stadionverbot gegen den Mann aus, der Kickers-Verteidiger Kwadwo rassistisch beleidigt hatte.

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    Der DFB teilte am Montag (17.02.2020) mit, dass er entsprechende Ermittlungen einleite. Kickers-Profi Kwadwo war bei der Begegnung am Freitagabend von einem Mann rassistisch beleidigt worden, dieser hatte zudem Affenlaute in Richtung des 23 Jahre alten Fußballprofis gemacht. Zunächst wird vom DFB-Kontrollausschuss der Heimverein Preußen Münster um eine Stellungnahme gebeten.

    Der Drittligist verhängte derweil ein Stadionverbot von drei Jahren gegen den 29 Jahre alten Mann. Außerdem will der Klub die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu erwartende Geldstrafe auf den Mann umlegen. "Das Mindeste, das wir nun tun können, ist, dass diese Person nicht mehr in unser Stadion kommt", sagte Vereinspräsident Christoph Strässer. Drei Jahre sind laut Regularien das höchstmögliche Strafmaß.

    Preußen Münster stellt sich klar gegen Rassismus

    Münster bekräftigte am Montag seine Haltung. "Wir haben klare Botschaften, in denen wir uns gegen Rassismus stellen. Wir werden diese Botschaften noch stärker in den Verein hinein, aber auch nach außen transportieren", so Strässer.

    In der Schlussphase des Spiels, das 0:0 endete, hatte am Freitag auf der Haupttribüne ein Zuschauer nach Angaben der Preußen Affenlaute von sich gegeben und damit Kickers-Profi Leroy Kwadwo beleidigt. Der Täter wurde durch Fans für die Ordnungskräfte erkennbar gemacht, gestellt und festgenommen.