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Antonia Niedermaier

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Rad-WM: Niedermaier holt Bronze im Juniorinnen-Zeitfahren

Eine Bayerin sorgt für die erste deutsche Medaille bei der Straßenrad-WM in Belgien: Antonia Niedermaier aus Bad Aibling hat im Einzelzeitfahren der Juniorinnen WM-Bronze gewonnen. Neben dem Radsport ist sie auch im Skibergsteigen erfolgreich.

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  • BR24 Sport

Radsport-Juniorin Antonia Niedermaier aus Bad Aibling hat dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) die erste Medaille bei den Weltmeisterschaften in Flandern beschert. Die 18-Jährige schaffte es im 19,4 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Knokke-Heist nach Brügge auf Rang drei und sicherte sich damit Bronze. Dabei meinte sie hinterher: „Das Flache taugt mir eigentlich gar nicht so. Ich bin eigentlich immer in den Bergen unterwegs. Aber es war trotzdem ein schöner Kurs.“

Vom Skibergsteigen zum Radsport

Das liegt auch daran, weil Niedermaier ein anderes Hobby hat: das Skibergsteigen. Derzeit kombiniert sie noch beide Sportarten, sie hat dabei auch einen prominenten Vorgänger: Skibergsteig-Weltmeister Anton Palzer hatte sich in diesem Jahr vom Wintersport verabschiedet und fährt nun für das Team Bora-Hansgrohe in der Radsport-Elite mit. "Irgendwann werde ich mich entscheiden müssen. Aber letzten Endes werde ich das abhängig machen von meiner Motivation", sagt Niedermaier.

In Flandern fehlten ihr auf die russische Weltmeisterin Alena Iwantschenko am Ende 25 Sekunden. Silber ging an Zoe Backstedt aus Großbritannien. "Ich habe mir erhofft, dass ich in die Top Ten fahre. Aber dass es so gut wird, habe ich nicht gedacht", sagte sie zur ARD. Die zweite deutsche Athletin, Selma Lantzsch, kam nicht über Rang zwölf hinaus.

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Vom Skibergsteigen in den Radsport: Was zuletzt Anton Palzer gelang, probiert gerade auch Antonia Niedermaier aus - allerdings ohne endgültigem Ziel. Sie gewann am Dienstag WM-Bronze im Einzelzeitfahren bei den Juniorinnen.

Ein Ziel: Olympische Winterspiele 2026 in Mailand

Niedermaier hatte im Winter zwei Junioren-WM-Titel im Skibergsteigen gewonnen. Sie gilt aber nicht nur aufgrund des jüngsten Medaillengewinns eben auch als hoffnungsvolles Talent im deutschen Radsport.

Die 18-Jährige wurde deutsche Juniorenmeisterin und bei den Europameisterschaften im italienischen Trient erreichte sie Rang zwei. "Ich bin sehr glücklich über diese WM-Medaille. Das bestätigt meine Leistung bei der EM, wo ich Silber gewonnen habe", sagte Niedermaier.

"Silber und Bronze innerhalb von zwei Wochen zu gewinnen, das ist mega." Antonia Niedermaier

Im Winter macht sie derzeit am liebsten den Wintersport, im Sommer den Radsport. Daher hat sie derzeit auch noch Ziele in beiden Sportarten. Besonders gerne wäre sie zum Beispiel bei der Olympia-Premiere des Skibergsteigens 2026 in Mailand dabei.

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