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Rad-Rennstall Bora-hansgrohe stellt sich für 2020 breit auf | BR24

© BR24 Sport/Erich Wartusch

Tour de France, Giro d'Italia, die Radrenn-Klassiker und Olympia - 2020 wird ein ereignisreiches Jahr im Radsport. Das oberbayerische Team Bora-hansgrohe will auf allen Hochzeiten tanzen, so die Ankündigung bei der Teampräsentation in Kolbermoor.

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Rad-Rennstall Bora-hansgrohe stellt sich für 2020 breit auf

Tour de France, Giro d'Italia, die Radrenn-Klassiker und Olympia - 2020 wird ein ereignisreiches Jahr im Radsport. Das oberbayerische Team Bora-hansgrohe will auf allen Hochzeiten tanzen, so die Ankündigung bei der Teampräsentation in Kolbermoor.

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Teammanager Ralph Denk vom Rad-Rennstall  Bora-hansgrohe sieht seine Fahrer Emanuel Buchmann und Maximilian Schachmann als klare Kandidaten für das Straßenrennen bei den Olympischen Spiele 2020 in Tokio. "Emu sehe ich schon bei Olympia, wir würden dem DOSB die Freigabe geben. Wir haben mit Max Schachmann auch einen zweiten Kandidaten, dem ich auch die Freigabe geben würde", sagte Denk bei der Teampräsentation im oberbayerischen Kolbermoor.

Der extrem schwierige Kurs in Japan dürfte dem Tour-de-France-Vierten Buchmann und dem Klassikerspezialisten Schachmann entgegenkommen, das Rennen findet allerdings direkt im Anschluss an die Tour de France statt. Offen scheint dagegen ein Olympia-Start von Talent Lennard Kämna, der zur kommenden Saison von Sunweb zu Bora-hansgrohe wechselt. "Bei ihm tue ich mich schwer", sagte Denk mit Blick auf Tokio und begründete dies mit den enormen Reisestrapazen und dem großen Stressfaktor für den 23-Jährigen.

© picture-alliance/dpa

Pascal Ackermann

Pascal Ackermann: Kein Tour-Debüt 2020

Derweil gab Deutschlands bester Sprinter Pascal Ackermann bekannt, dass er auch 2020 nicht bei der Tour de France antreten werde. Der 25-Jährige wird stattdessen für Mailand-Sanremo und erneut für den Giro d'Italia eingeplant. "Die Tour ist jetzt nicht prädestiniert für die großen Sprinter", begründete Denk die Entscheidung. Stattdessen dürfte Bora-hansgrohe bei der Tour erneut auf den vielseitigeren Ex-Weltmeister Peter Sagan setzen.

Sein Tour-de-France-Debüt soll Ackermann dann aber im Jahr 2021 geben, wie Denk verriet. "Ich habe es ihm versprochen - und Versprechen sind für mich sehr verbindlich - dass er in seiner Vertragslaufzeit bei mir das Tour-Debüt geben wird", fügte der Funktionär an. Ackermanns Kontrakt beim oberbayerischen Rennstall läuft derzeit bis Ende 2021.