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Benjamin Pavard

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    Positiver Corona-Test: Bayern-Verteidiger Pavard in Quarantäne

    Fußball-Bundesligist FC Bayern München hat bestätigt, dass Verteidiger Benjamin Pavard positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Wie schon Thomas Müller habe sich der Franzose in häusliche Quarantäne begeben.

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    • BR24 Sport

    "Benjamin Pavard, 24, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Dem Abwehrspieler geht es gut." Die Pressemeldung des FC Bayern München zum neuesten Corona-Fall beim Rekordmeister fiel sehr kurz, nüchtern und lapidar aus.

    Benjamin Pavard fällt nach positivem Corona-Test erst einmal aus

    Dabei hat der Ausfall Pavards Folgen: Beim Topspiel am Samstag in Frankfurt sowie drei Tage später im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom wird der Weltmeister von 2018 wie der bei der Klub-WM in Katar positiv getestet Thomas Müller nicht mit dabei sein. Wie lange er genau ausfällt, ist derzeit noch unklar.

    Zunächst hatte der Verein entsprechende Meldungen, die seit Mittwochabend kursierten, nicht kommentiert. Am Donnerstag folgte nun die Bestätigung von Vereinsseite.

    Immer wieder positive Tests: Kein Statement vom Verein

    Erst Ende Januar waren auch die Bayern-Spieler Javi Martínez und Leon Goretzka positiv getestet worden, sie waren nicht mit zur Klub-Weltmeisterschaft nach Katar gereist. Zuvor waren auch schon Serge Gnabry (bei ihm war es aber wohl eine Verwechslung), Niklas Süle sowie Joshua Zirkzee (inzwischen Parma Calcio) positiv getestet worden und hatten sich in Quarantäne begeben müssen.

    Zu der Häufung der Fälle, wie es sie zurzeit bei keinem anderen Profi-Fußballklub in Deutschland gibt, wollte sich der Verein auf BR-Anfrage nicht äußern.

    Gesundheitsamt verweist auf Schweigepflicht

    Eine Sprecherin des Münchner Gesundheitsreferats verwies bei den Fragen zu Zeit und Ort der Ansteckung sowie einem möglichen Zusammenhang mit dem Fall Müller auf die Schweigepflicht. Wie üblich seien mögliche Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt worden, "dafür wird jeweils der Einzelfall geprüft". Dieses Vorgehen werde bei Infizierten "unabhängig von Profession, Vereins- oder Ligaangehörigkeit" angewandt.

    Sofern Bayern-Profis nicht alle im Münchner Stadtgebiet wohnen, sind andere Gesundheitsämter zuständig.

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