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Positive Corona-Tests bei Eisschnellläufer-Profis in Inzell | BR24

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Der niederländische Eisschnellläufer Kjeld Nuis beim 1.500-Meter-Rennen in Herrenveen am 8. März 2020.

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    Positive Corona-Tests bei Eisschnellläufer-Profis in Inzell

    Nach zwei Mitgliedern des deutschen Eisschnelllauf-Nationalteams hat sich auch der Niederländer Kjeld Nuis mit dem Coronavirus infiziert. Der Doppel-Olympiasieger ist nun in Quarantäne, alle anderen Holländer beendeten ihr Trainingslager in Inzell.

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    • BR24 Sport

    Nach den positiven Fällen hat Inzells Bürgermeister Hans Egger die Schließung der Max-Aicher-Arena bis zum kommenden Samstag angeordnet.

    Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) gab die Namen der positiv getesteten Teammitglieder nicht bekannt. Fest steht: Der deutsche Meister Patrick Beckert und sein Trainingspartner und Bruder Pedro Beckert setzen ihr Training außerhalb der Eisbahn fort.

    Nuis in Quarantäne, die anderen Profi-Teams verlassen Inzell

    Der 30-jährige Niederländer Kjeld Nuis hat sich entsprechend der Anweisungen der deutschen Gesundheitsämter gemeinsam mit seinem Team Reggeborgh in Quarantäne begeben. Der 1.500-Meter-Weltrekordler zeigte sich selbst sehr überrascht von dem positiven Testergebnis: "Ich hatte leichte Grippe-Symptome, fühlte mich nicht krank."

    Vor der Abreise ins Trainingslager nach Inzell war das gesamte holländische Team am vergangenen Freitag noch negativ auf das Virus getestet worden. Als Konsequenz der positiven Corona-Fälle verlassen die anderen beiden Profiteams Jumbo-Visma um Olympiasieger Sven Kramer und Team IKO um Olympiasiegerin Jorien ter Mors vorzeitig den südlichen Landkreis Traunsteins und kehren in ihre Heimat zurück. Sie setzen ihr Training in Herrenveen fort. Ursprünglich wollten die Profis am Samstag in Inzell an einem Test-Wettkampf teilnehmen.