BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Pokal-Aus: Wie können die Bayern die Abwärtsspirale stoppen? | BR24

© dpa/Montage BR

Niklas Süle

2
Per Mail sharen

    Pokal-Aus: Wie können die Bayern die Abwärtsspirale stoppen?

    Das erste Titelziel ist schon dahin. Die Bayern sind weit entfernt von ihrer Triple-Form. Unsere Frage der Woche lautete daher: Raus im Pokal! Wie können die Bayern die Abwärtsspirale stoppen?

    2
    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Sport

    Im Elfmeterschießen in Kiel verloren, damit sind die Bayern zum ersten Mal nach über 20 Jahren wieder in der zweiten Runde im DFB-Pokal rausgeflogen. Eine Niederlage, die sich abgezeichnet hat, denn die Bayern spielen seit Wochen mäßig, sind weit weg von der Form des letzten Jahres.

    Nach dem Supersommer mit fünf Titeln, weht dem FC Bayern jetzt ein eisiger Wind ins Gesicht. Zwei Niederlagen in Serie, raus im DFB-Pokal und das zum ersten Mal nach 17 Jahren wieder gegen ein unterklassiges Team. Dazu sind die Münchner in der Abwehr so schwach wie lange nicht mehr. Allein 24 Gegentore in der Bundesliga – da hat sogar der FC Augsburg eines weniger kassiert. Zudem hat noch keine der Neuverpflichtungen so richtig eingeschlagen. Die Bayern taumeln, auch wenn sie in der Bundesligatabelle ganz oben stehen.

    Ein großer Eimer Häme und Spott

    Auf unserer Facebookseite BR24 Sport kippen einige User und Userinnen einen großer Eimer Häme über den Bayern aus und wünschen den Bayern, dass sie die Abwärtsspirale gar nicht aufhalten.

    Reiner Roßmann schreibt zur Frage, wie die Bayern die Abwärtsspirale aufhalten können? "Ich hoffe gar nicht."

    Matthias Bär kommentiert mit einer dicken Portion Schadenfreude: "Och....die können ruhig so weitermachen."

    Sven Halusa nimmt das Bayern-Tief mit Humor: "Die steigen ab."

    Die Bayern-Fans kontern die Häme. Toddi Bazi fragt: "Wer ist Tabellenführer? Und das mit angezogener Handbremse? Mia san mia!" Er zollt den vorigen Gegnern der Bayern, Mönchengladbach und Kiel, aber auch Respekt: "Sowohl die Fohlen als auch Kiel hatten mehr Siegeswillen. Bravo!"

    Sebastian Kinzinger kommentiert mit einem Augenzwinkern: "Also da hilft nur noch ein erfahrener Mann mit Weitsicht. In meinen Augen muss ein Lothar Matthäus geholt werden, um wieder dauerhaften Erfolg zu erreichen."

    Viele sehen das Problem in der Abwehr. Andere finden, es sei zu viel Unruhe im Verein, weil unklar ist, ob Spieler wie David Alaba und Jerome Boateng den Verein am Saisonende verlassen werden.

    Andere halten die Bayern für "überspielt", also müde. Bernd Raabe aus Neu-Ulm führt noch andere Gründe ins Feld: "Ich sehe bei Bayern Ähnlichkeiten zur Nationalmannschaft nach dem Gewinn der WM. Ich befürchte, einige sind nach den ganzen Titeln einfach satt, andere halten sich eventuell inzwischen für die Größten und vergessen, dass man sich alles erarbeiten muss. Ich habe nur Landesliga gespielt, mangelnde Motivation mangels Zuschauer lasse ich nicht gelten. Das ist eine Sache der Einstellung."

    Berthold Folger geht in eine ähnliche Richtung. Er ist Mitglied beim FC Bayern und kommentiert: "Keine besonders schöne Zeit für uns Bayern-Fans. Nach so viel Erfolg wie 2020 ist ein Durchhänger für mich aber nichts Ungewöhnliches. Ruhig bleiben und bloß keinen blinden Aktionismus. Das korrigiert sich wieder von alleine, und dann zeigen wir es denen wieder, die uns jetzt mit Häme überschütten!"

    Julius Fischer aus Olching sieht es anders, er ist für Aktionismus und sieht das Problem unter anderem beim Trainer Hansi Flick. "Ich würde mir Thomas Tuchel, der jetzt frei wäre, nach München wünschen."