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Platz zwei in Ruka - Eisenbichler weiter auf Höhenflug | BR24

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Markus Eisenbichler hat beim Skispringen im finnischen Ruka den dritten Sieg in Serie knapp verpasst. Der Siegsdorfer wurde Zweiter. Karl Geiger, Severin Freund und Constantin Schmid sorgten mit Platz acht, neun und zwölf für ein starkes Ergebnis.

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Platz zwei in Ruka - Eisenbichler weiter auf Höhenflug

Markus Eisenbichler hat beim Skispringen im finnischen Ruka den dritten Sieg in Serie knapp verpasst. Der Siegsdorfer wurde Zweiter. Karl Geiger, Severin Freund und Constantin Schmid sorgten mit Platz acht, neun und zwölf für ein starkes Ergebnis.

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Von
  • Margot Lamparter

Markus Eisenbichler (Siegsdorf) zeigte der Konkurrenz schon im ersten Sprung, dass er derzeit zu den Besten gehört. Mit 141 flog der Oberbayer da noch am Weitesten. Im Finale musste er sich dann allerdings mit 131 Metern geschlagen geben. "Zwoater ist doch auch geil!", so der 29-Jährige nach seinem Sprung.

Der Norweger Halvor Egner Granerud konnte nach 137 Metern im ersten Durchgang noch einen Satz über 142 Meter nachlegen und sicherte sich den Erfolg. Platz drei ging an den Polen Dawid Kubacki (132/139).

Geiger und Schmid im Aufwind

In die Top-Ten flog auch der Oberstdorfer Karl Geiger (135/129.5), der als Achter noch vor Teamkollege Severin Freund (126,5/128) landete. Der konnte sich im zweiten Durchgang noch einmal steigern und schob sich von 18 auf Platz neun vor. "Der Zweite war wirklich fein", freute sich der 32-Jährige (Rastbüchl) im ZDF-Interview über das beste Ergebnis nach seiner langen Zwangspause.

Auch Constantin Schmid (128.5/124,5) zeigte eine soliden Wettkampf, in dem er sich von 20 auf Rang 12 verbesserte und damit auch deutlich vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi (15.) und dem Slowenen Peter Prevc (18.) landete. "Jetzt hab ich zweimal gepunktet, damit bin ich zufrieden", sagte der Oberaudorfer zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes.

Paschke verpasst Top 15

Pius Paschke (130,5/114) musste dagegen Federn lassen: "Jetzt ist es nicht ganz so ausgegangen", sagte der 30-Jährige nach dem deutlich schwächeren zweiten Sprung, der ihn ein Top 15-Ergebnis kostete. "Da hat es mich ein bisschen zerpflückt." Als 21. sammelte er immerhin Weltcup-Punkte.

Wellinger und Haman nicht unter Top 30

Andreas Wellinger (Ruhpolding) sammelte auf seinem Weg zurück in die Weltspitze erneut frisches Selbstbewusstsein und Wettkampferfahrung. Der 25-Jährige verpasste als 42. mit einem Satz auf 114 Meter den zweiten Durchgang jedoch erneut klar. "Es ist noch ein bisschen unrund", sagte Wellinger der nach einer langen verletzungsbedingten Pause wieder um den Anschluss kämpft. "Es geht momentan nicht leicht von der Hand." Auch Martin Hamann (Aue) reichten seine 119 Meter als 35. nicht fürs Finale.

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Markus Eisenbichler springt auch am Sonntag im finnischen Ruka aufs Podest.

Corona sorgt für Ausfälle

Der tschechische Skispringer Filip Sakala ist vor dem zweiten Einzelwettbewerb im finnischen Kuusamo positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Team Tschechiens mit vier Springern trat darauf am Sonntag nicht mehr an. Sakala war nach eigenen Angaben bereits im Sommer an Corona erkrankt gewesen. Zudem wurden in Kuusamo der bulgarische Chefcoach Matjaz Zupan sowie sein Co-Trainer positiv getestet. Wladimir Sografski als einziger Springer der Bulgaren in Kuusamo zog sich ebenfalls vom Wettkampf zurück. In Finnland fehlte das komplette A-Team Österreichs nach einer Reihe positiver Tests unter anderem bei den Topstars Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer. Auch Russland war nach einem positiven Test von Michail Maximotschkin nicht am Start.