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Philipp Buhl: Allgäuer Berge statt olympisches Segelrevier | BR24

© BR/Tobias Barnerssoi

Am Freitag wären die Olympischen Spiele eröffnet worden. Wegen Corona wurden die Wettkämpfe um ein Jahr verschoben. Für Segel-Weltmeister Philipp Buhl war damit erst einmal die Motivation weg. Statt aufs Wasser zog es den Sonthofener in die Berge.

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Philipp Buhl: Allgäuer Berge statt olympisches Segelrevier

Am Freitag wären die Olympischen Spiele eröffnet worden. Wegen Corona wurden die Wettkämpfe um ein Jahr verschoben. Für Segel-Weltmeister Philipp Buhl war damit erst einmal die Motivation weg. Statt aufs Wasser zog es den Sonthofener in die Berge.

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Viele bayerische Sportler hätten in diesen Tagen in Japan einen ihrer wichtigsten Wettkämpfe in ihrem Leben gehabt. Jahrelang arbeiteten sie auf die Olympischen Spiele in Tokio hin. Aber die Pandemie und die dadurch resultierende Verschiebung auf 2021 machten ihnen erst einmal einen Strich durch die Rechnung.

Druck raus, Ziel und Motivation weg

Doch wie geht Segel-Weltmeister Philipp Buhl mit der aktuellen Situation um? Die Verlegung auf nächstes Jahr habe erst "einmal den Druck rausgenommen", bestätigt der 30-Jährige, der nach dem WM-Sieg im Februar im australischen Melbourne mit großen Medaillenchancen nach Tokio gereist wäre. Statt intensiver Vorbereitung auf dem Wasser, ging es für den Sonthofener auf lange Wandertouren in die Berge. Buhl genoss den Aufenthalt in der Natur, zu Hause konnte er entspannen. Nach ersten Motivationsproblemen holte er sich aber den Spaß am Segeln auf der Motte, einem Hochgeschwindigkeits-Segelboot, zurück.

Jetzt ist der Ehrgeiz wieder da, in den nächsten Tagen beginnt für Buhl die Vorbereitung auf die EM im Oktober. Nach einem anschließenden Konditionsblock geht es dann in die spezielle Olympiavorbereitung - in der Hoffnung, dass die Olympischen Spiele 2021 mit den Segelrennen vor dem Yachthafen Enoshima auch stattfinden können.