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Aljona Savchenko und Bruno Massot

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    Paarlauf-Olympiasieger Savchenko und Massot beenden Karriere

    Die Eiskunstlauf-Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot beenden ihre Karriere. Das teilte die 37-jährige gebürtige Ukrainerin, die im Allgäu lebt, in den sozialen Netzwerken mit.

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    • BR24 Sport

    "Bruno und ich haben beschlossen, nicht in den Wettkampf zurückzukehren", schrieb Savchenko, die zuletzt noch über ein mögliches Comeback bei den Winterspielen 2022 in Peking gesprochen hatte. Sie sprach von einer "extrem schwierigen Entscheidung" und kämpfe immer noch mit sich selbst. "Ich liebe wirklich das Adrenalin von Wettkämpfen, mich selbst über das Limit zu pushen und das tägliche Training. Ich hatte gehofft, unsere Karriere fortsetzen zu können, aber leider fehlen einige Teile des Teams!", schrieb sie. Desweiteren habe auch die Coronavirus-Pandemie "alles noch ein bisschen härter gemacht".

    Eiskunstlauf-Partner Massot hat andere Pläne als Savchenko

    Die gebürtige Ukrainerin Savchenko, die im Allgäu lebt, kann sich nun ganz auf ihre Familie konzentrieren. Auch wenn sie sich das noch nicht so vorgestellt hatte. Der Entschluss hatte sich spätestens am Donnerstag vergangener Woche abgezeichnet. Der 32-jährige Massot kündigte an, mit seiner Familie aus der Schweiz in seine Geburtsstadt Caen in der Normandie zurückzukehren. Dort soll er für den französischen Eislaufverband als Coach ein Paarlauf-Trainingszentrum aufbauen. Der gebürtige Franzose, der im November 2017 und damit rechtzeitig vor Pyeongchang in Deutschland eingebürgert worden war, hatte andere Pläne als seine Partnerin.

    Empfang in Oberstdorf nach der "Jahrhundertkür" von Pyeongchang

    Savchenko hatte zusammen mit Massot 2018 in Pyeongchang Olympia-Gold im Paarlauf gewonnen und mit ihrer "Jahrhundertkür" begeistert. Danach wurden die beiden in ihrem Trainingsstützpunkt in Oberstdorf gebührend empfangen. Die geborene Ukrainerin bescherte der Deutschen Eislauf-Union mit Robin Szolkowy und danach mit Massot von 2006 an 23 Medaillen bei Olympia, WM und EM - darunter elf aus Gold.