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Simon Geschke

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    Olympia: Radprofi Geschke positiv auf Corona getestet

    Das deutsche Olympiateam hat seinen ersten Coronafall. Radprofi Simon Geschke (Berlin) wurde positiv auf COVID-19 getestet. Neben einer neuen Höchstzahl positiver Coronatests wird ein Leichtathlet die Spiele wegen eines Dopingvergehens verpassen.

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    • BR24 Sport

    Radprofi Simon Geschke (Berlin) wurde positiv auf COVID-19 getestet. Das Ergebnis wurde am Freitagabend bereits durch einen nachfolgenden PCR-Test des Organisationskomitees bestätigt. Es ist der erste bekannte Coronafall im deutschen Olympiateam.

    Geschke fällt damit für das Straßenrennen am Samstag am Mount Fuji aus. Dort tritt nunmehr das Trio Maximilian Schachmann, Emanuel Buchmann und Nikias Arndt an. Geschke wird auch nicht als Ersatz für das Einzelzeitfahren am 28. Juli zur Verfügung stehen.

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    Karim Hussein wird die Olympischen Spiele verpassen

    19 weitere Corona-Fälle veröffentlichten die Organisatoren am Tag der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio. Das ist der bisherige Höchstwert seit Beginn der Erfassung der Tests am 1. Juli. Damit stieg die Zahl der positiven Tests auf insgesamt 106.

    Wie das Organisationskomitee in dem am Freitag (23.07.2021) veröffentlichten Tagesbericht bekannt gab, gehören zu den Betroffenen drei Athletinnen oder Athleten, die nicht aus Japan kommen. Namen oder Herkunftsländer werden vom Organisationskomitee nicht genannt.

    Hürdenläufer Hussein wegen Doping gesperrt

    Der Schweizer Karim Hussein, Europameister über 400 Meter Hürden, wird wegen Doping nicht an den Olympischen Spiele teilnehmen. Der 32-Jährige wurde wegen der Einnahme der stimulierenden Substanz Nikethamid über die Lutschtablette Gly-Coramin für neun Monate gesperrt, wie sein Management mitteilte. Die Substanz wurde bei Meisterschaften in Langenthal nachgewiesen.

    Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 16. Juli 2021. "Ich bin es gewohnt, alle Hürden zu nehmen, über diese bin ich unerwartet gestolpert. Ein folgenschwerer Irrtum, eine Unachtsamkeit - in diesem Fall bin ich an meinem eigenen Anspruch an Perfektion gescheitert", sagte Hussein in einer Mitteilung. Er habe angenommen, dass die Substanz wie im Training auch im Wettkampf zugelassen sei.