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Ocean Race: Segler vermisst - kaum noch Hoffnung | BR24

© dpa-Bildfunk/Jeremie Lecaudey/Volvo Ocean Race

John Fisher vom Team Sun Hung Kai/Scallywag

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    Ocean Race: Segler vermisst - kaum noch Hoffnung

    Auf der siebten Etappe des Volvo Ocean Race ist nahe der Grenze zum Südpolarmeer ein Mann über Bord gegangen. Die Organisatoren der Hochseeregatta haben kaum noch Hoffnung, den vermissten Segler John Fisher lebend zu bergen.

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    Der 47 Jahre alte Trimmer war offenbar am Montag 2.250 km westlich von Kap Horn über Bord gespült worden. Sein Team Sun Hung Kai/Scallywag musste die stundenlange Suche schließlich aufgrund verschlechterter Witterungsbedingungen abbrechen.

    "Wir müssen anerkennen, dass die Chancen einer erfolgreichen Bergung abnehmen." Statement der Rennorganisation

    Hohe Wellen und starker Wind

    Daher habe die Crew die schwierige Entscheidung getroffen, Kurs auf die südamerikanische Küste zu nehmen. Es herrschten stark herausfordernde Bedingungen mit 35 Knoten Wind, fünf bis zehn Meter hohen Wellen und einer einstelligen Wassertemperatur. Ein Schiff, das sich in einem 400-Meilen-Radius vom Unfallort entfernt befand, werde die Suche fortsetzen. Die chilenische Küstenwache will auch noch weitere Schiffe in der Gegend um Hilfe bitten.

    Das 13. Volvo Ocean Race wurde am 22. Oktober im spanischen Alicante gestartet. Nach insgesamt 45.000 Seemeilen und rund acht Monaten sollen die Teilnehmer den Zielhafen Den Haag erreichen.