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Nürnberg-Manager Bornemann stärkt Köllner den Rücken | BR24

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Wie konnte das nur wieder passieren? Nach den deftigen Niederlagen gegen Leipzig und Dortmund, erwägt Trainer Michael Köllner Torhüter Fabian Bredlow durch Christian Mathenia zu ersetzen.

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Nürnberg-Manager Bornemann stärkt Köllner den Rücken

Sportvorstand Andreas Bornemann vom 1. FC Nürnberg hat seine Rückendeckung für Trainer Michael Köllner bekräftigt. Trotz der beiden bitteren Auswärtsschlappen mit insgesamt 13 Gegentoren setzt er "weiterhin konsequent" auf den Coach.

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Köllner sei "der beste Trainer für den Club. Er tut uns gut", sagte Bornemann in einem Zeitungsinterview. Für die Franken bleibe es in der Fußball-Bundesliga essenziell, Spieler und Spielideen zu entwickeln. Und genau dafür stehe der Coach aus der Oberpfalz. "Ich bin nicht bekannt dafür, so etwas aus einer Laune heraus zu sagen, das ist meine völlige Überzeugung", verkündete Bornemann drei Tage nach der 0:6-Niederlage in Leipzig und zwei Wochen nach dem 0:7 in Dortmund.

Torhütertausch als mögliche "Stellschraube"

Die zwei Blamagen, zwischen denen die Franken immerhin einen überzeugenden 3:0-Erfolg gegen Mit-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf feierten, sollen nicht ohne Konsequenz bleiben. "Das wird uns veranlassen, an den richtigen Stellschrauben zu drehen und Schlüsse daraus zu ziehen", sagte der Sportchef. Er erinnerte aber auch an die Bedingungen, unter denen der Trainer beim finanziell minderbemittelten Club arbeiten muss. Köllner erwägt unter anderem, Torhüter Fabian Bredlow durch Christian Mathenia zu ersetzen.

Rang zwölf dank starker Heimbilanz

Der als Absteiger gehandelte Aufsteiger steht nach sieben Spieltagen mit acht Punkten auf dem zwölften Rang - nach den beiden deutlichen Niederlagen allerdings mit der schlechtesten Tordifferenz (minus neun) aller Bundesligisten. Die hohen Niederlagen stehen im starken Kontrast zu den anderen fünf Spielen, von denen der Club nur eines (0:1 bei Hertha BSC) verlor. In den drei Heimspielen holten die Franken sieben Punkte. Die nächsten Gegner nach der Länderspielpause in Nürnberg sind die TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt.