© dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Nürnbergs Trainer Michael Köllner

Köllner sei "der beste Trainer für den Club. Er tut uns gut", sagte Bornemann in einem Zeitungsinterview. Für die Franken bleibe es in der Fußball-Bundesliga essenziell, Spieler und Spielideen zu entwickeln. Und genau dafür stehe der Coach aus der Oberpfalz. "Ich bin nicht bekannt dafür, so etwas aus einer Laune heraus zu sagen, das ist meine völlige Überzeugung", verkündete Bornemann drei Tage nach der 0:6-Niederlage in Leipzig und zwei Wochen nach dem 0:7 in Dortmund.

Torhütertausch als mögliche "Stellschraube"

Die zwei Blamagen, zwischen denen die Franken immerhin einen überzeugenden 3:0-Erfolg gegen Mit-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf feierten, sollen nicht ohne Konsequenz bleiben. "Das wird uns veranlassen, an den richtigen Stellschrauben zu drehen und Schlüsse daraus zu ziehen", sagte der Sportchef. Er erinnerte aber auch an die Bedingungen, unter denen der Trainer beim finanziell minderbemittelten Club arbeiten muss. Köllner erwägt unter anderem, Torhüter Fabian Bredlow durch Christian Mathenia zu ersetzen.

Rang zwölf dank starker Heimbilanz

Der als Absteiger gehandelte Aufsteiger steht nach sieben Spieltagen mit acht Punkten auf dem zwölften Rang - nach den beiden deutlichen Niederlagen allerdings mit der schlechtesten Tordifferenz (minus neun) aller Bundesligisten. Die hohen Niederlagen stehen im starken Kontrast zu den anderen fünf Spielen, von denen der Club nur eines (0:1 bei Hertha BSC) verlor. In den drei Heimspielen holten die Franken sieben Punkte. Die nächsten Gegner nach der Länderspielpause in Nürnberg sind die TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt.

Autoren

BR Sport

Sendung

B5 Sport vom 10.10.2018 - 13:54 Uhr