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Neureuther: "Sölden war optimal auf die Rennen vorbereitet" | BR24

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In Sölden ging das erste Wintersport-Event unter Corona-Bedingungen über die Bühne - ohne Zuschauer. Für den ARD-Wintersportexperten Felix Neureuther war es "ein wichtiger Schritt für den Wintersport, dass der Weltcup stattfinden konnte."

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Neureuther: "Sölden war optimal auf die Rennen vorbereitet"

In Sölden ging das erste Wintersport-Event unter Corona-Bedingungen über die Bühne - ohne Zuschauer. Für den ARD-Wintersportexperten Felix Neureuther war es "ein wichtiger Schritt für den Wintersport, dass der Weltcup stattfinden konnte."

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ARD-Wintersportexperte Felix Neureuther ist mit dem alpinen Weltcup-Auftakt sehr zufrieden. "Es wurde toller Sport geboten. Es gingen sensationelle Bilder raus. Aber natürlich haben wir alle die Zuschauer vermisst", sagte der 36-Jährige. Es sei schon komisch, "die Jungs draußen mit Maske zu sehen." Aber letztlich "war es ein wichtiger Schritt für den Wintersport, dass der Weltcup überhaupt stattfinden konnte."

Austragungsort Sölden habe sich "optimal auf die Situation vorbereitet." Der ganze Ort wurde abgeschottet, es waren keine Touristen vor Ort. Ob das aber den gesamten Winter so möglich ist, bezweifelt der ehemalige Skisportler - gerade wenn der alpine Skizirkus Station in den Skihochburgen Kitzbühel oder Schladming macht. "Ob man das dann auch so abgrenzen kann, ist die Frage."

"Habe extrem von den Zuschauern gelebt"

Er selbst hätte sich Rennen ohne Zuschauer nur schwer vorstellen können. "Wenn man 50.000 Zuschauer gewohnt ist und dann ist da keiner - ich kann mir nicht vorstellen, wie sich das anfühlt. Ich habe extrem von den Zuschauern gelebt."

"Aber es muss gemacht werden. Es wäre dramatisch, wenn dieses Jahr kein Wintersport stattfinden könnte." Felix Neureuther

Neureuther glaubt an DSV-Team

Auch wenn die Ergebnisse aus DSV-Sicht eher enttäuschend waren, glaubt Neureuther an das deutsche Ski-Team. Vor allem dem Herrenteam traut er einiges zu: Neben den erfolgreichen Speedspezialisten Thomas Dreßen, Josef Ferstl und Andreas Sander in der Abfahrtsmannschaft, zählt er auch die Riesenslalomfahrer Stefan Luitz und Alexander Schmid zu den Top-Fahrern. "Beide haben in Sölden gute Ansätze gezeigt. Wenn die etwas konstanter fahren, können sie auch ganz vorne reinfahren".