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Felix Neureuther
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Felix Neureuther

Nach all den Verletzungssorgen gibt sich Neureuther nach der Ankunft am WM-Ort wieder optimistisch. "Es schaut eigentlich ganz gut aus", sagte der 34-Jährige vom SC Partenkirchen zu seinem Fitnessstand und der Erwartung für das Rennen am letzten WM-Tag. "Das Gefühl kommt langsam wirklich zurück. Die nächsten Tage werden entscheidend sein, die nötigen Schritte zu machen", meinte er. Und er verspricht: "Wenn mir das gelingt, dann kann man schon ein Stück weit mit mir rechnen". "Ich brauche kein Tape mehr und keine Schiene mehr am Daumen. Ich merke, dass mein Knie nicht mehr zwickt", sagte er voller Vorfreude auf das Rennen.

"Ich fühle mich wieder wie ein Athlet und nicht wie ein fahrendes Wrack." Felix Neureuther

Zurück zu den Wurzeln

Auf großartige Experimente hat er trotzdem keine Lust. Der Oberbayer hatte zuletzt vermehrt mit seiner Materialabstimmung gehadert. Nun entschied er sich, einfach nichts Neues mehr auszuprobieren. "Wir greifen auf das Altbewährte zurück", sagte der deutsche Altmeister.

Rücktrittsspekulationen nach Verletzungsmisere

Der Routinier hatte wegen der Folgen einer Kreuzbandverletzung, eines Daumenbruchs und eines Schleudertraumas seit Mitte Dezember im Weltcup nur noch Slaloms bestritten und den Riesentorlauf fast nicht mehr trainiert. Sogar über ein mögliches Karriereende direkt nach der Weltmeisterschaft war lange spekuliert worden. Bereits vor Beginn der Titelkämpfe hatte Neureuther einen Verzicht auf die zweite Disziplin angedeutet. Auch beim Team-Event ist er nicht am Start.