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Nach dem 1:1 gegen Union Berlin in der Bundesliga ärgert sich Torwart Manuel Neuer über zwei verlorene Punkte. Im Zwist zwischen Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic wünscht er sich mehr Ruhe.

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Neuer wünscht sich mehr Ruhe, Flick Konzentration auf den Sport

Im Zwist zwischen Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic wünscht sich Torwart Manuel Neuer mehr Ruhe. "Wir brauchen positive Energie", so der 35-Jährige. Auch Flick würde sich gerne nur auf den Sport konzentrieren.

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FC-Bayern-Torwart Manuel Neuer hat sich für eine weitere Zusammenarbeit mit Hansi Flick ausgesprochen und würde auf die Debatte rund um den Trainer beim FC Bayern gerne verzichten. "Ich denke, dass Hansi Flick der richtige Trainer für uns ist. Man hat ja gesehen, wie erfolgreich wir die vergangenen Zeiten verbracht haben. Wir freuen uns, wenn es so weitergeht", sagte der 35-jährige Fußball-Nationaltorwart nach dem 1:1 in der Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin im Sky-Interview.

Neuer: Ein bisschen mehr Ruhe wäre gut für uns

Das Thema sei in der Mannschaft "nicht so groß, wie man sich das vorstellen kann", sagte Neuer. "Für uns ist jetzt wichtig, dass wir uns auf die Mannschaft konzentrieren, auf unseren Fußball." Darauf liegt der Fokus: "Alles andere, was von außen auf uns einprasselt, dass müssen wir weglassen, weil wir einfach positive Stimmung brauchen", erklärte er im Sportschau-Interview. "Wir brauchen positive Energie und die wollen wir auf dem Platz auch umsetzen." Neuer glaubt, "ein bisschen mehr Ruhe drumherum wäre gut für uns."

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Trainer Hansi Flick würde sich gerne nur auf den Sport konzentrieren und sich nicht mehr an Debatten abseits des Sportlichen beim Tabellenführer FC Bayern München beteiligen: "Meinen Sie mir macht das ganze Spaß", so der 56-Jährige.

Flick will sich auf den Sport konzentrieren

Auch Flick würde sich gerne nur auf den Sport konzentrieren und sich nicht mehr an Debatten abseits des Sportlichen beim Tabellenführer beteiligen: "Meinen Sie mir macht das ganze Spaß", so der 56-Jährige. Schon vor der Union-Partie hatte er sich wie angekündigt nicht zu seiner Zukunft und den Dissonanzen mit Sportvorstand Salihamidzic geäußert. "Nächste Frage", entgegnete Flick vor seinem 200. Bundesligaspiel als Trainer und Spieler.

Der Coach glaubt auch nicht, dass es die Mannschaft stärker tangiere. "Ganz ehrlich, bei uns in der Mannschaft ist keine Unruhe", erklärte Flick. "Wir sind alle fokussiert auf das, was wir vorhaben. Möglichst erfolgreich zu sein." Der Auftrag sei klar: "Wir haben zwei Titel, um die wir noch spielen."

Thomas Müller hielt sich anders als Neuer ähnlich wie Flick in jüngster Zeit zurück: "Ich halte es da mit unserem Trainer: Nächste Frage."