BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR
Bildrechte: BR

Für Nationalmannschafts-Kapitän Manuel Neuer ist es etwas ganz Besonderes, die Spiele "zu Hause in München zu haben".

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Neuer: "Wollen uns von unserer besten Seite präsentieren!"

Bundestrainer Joachim Löw und Kapitän Manuel Neuer fiebern dem EM-Auftaktspiel gegen Frankreich entgegen. Beide sind froh, "wie 2006 mit einem Spiel in München starten" zu können. Die Rückkehr von Zuschauern empfinden beide als "pure Freude".

Per Mail sharen
Von
  • BR24 Sport

Joachim Löw ist zuversichtlich vor dem ersten Eingreifen seiner Mannschaft in die laufende Fußball-Europameisterschaft. Er sieht "Ehrgeiz und Tatendrang" bei seinem Team: "Jeder ist sehr hungrig nach Erfolg." Löw selber verspüre "eine positive Anspannung" vor seinem letzten Turnier als verantwortlicher Bundestrainer. Innerlich sei er aber "sehr ruhig und gelassen".

Neuer: "Wir sind alle sehr heiß!"

Derweil forderte Kapitän Manuel Neuer, gegen Frankreich mit "breiter Brust" aufzutreten: "Wir haben Respekt, sehen uns aber nicht als Underdog. Wir wollen dieses Spiel in München gewinnen." Er ist froh über die Rückkehr der Zuschauer ins Stadion und er betonte, dass es für ihn etwas ganz Besonderes sei, die Spiele "zu Hause in München zu haben". Wie bei der WM 2006 will die DFB-Auswahl erfolgreich ins Turnier starten: "Wir wissen, dass wir den Fans etwas schuldig sind."

Löw schließt Goretzka-Einsatz nicht aus

Leon Goretzka könnte nach seinem auskurierten Muskelfaserriss doch noch in den Kader für den EM-Auftakt rutschen. Der Bayern-Profi hat laut Löw "insgesamt einen guten Eindruck gemacht, was die Belastung betrifft." Der 26-jährige Mittelfeldspieler war seit Anfang Mai ausgefallen. Löw meinte daher: "Es ist klar, dass er nicht in der Startaufstellung steht." Unterdessen bestätigte der Bundestrainer, dass Bernd Leno als Nummer zwei hinter Manuel Neuer ins Turnier geht. Definitiv fehlen gegen Frankreich wird der Gladbacher Jonas Hofmann wegen einer Knieverletzung.

© BR
Bildrechte: BR

Das DFB-Team werde "mit Stolz das Trikot tragen und alles raushauen, was wir brauchen", kündigte Joachim Löw vor dem Hammerstart in der Münchner Arena an.

Je Partie nur 23 Spieler im Aufgebot

Löw kann nur 23 seiner 26 Akteure für den Spiel-Kader nominieren und muss somit immer drei Spieler aus dem Aufgebot pro Partie streichen. Der Bundestrainer nannte diese UEFA-Regel eine "falsche Entscheidung". Jeder hätte es seiner Meinung nach verdient, zumindest auf der Bank zu sein. Er hätte sich eine "andere Vorgabe gewünscht."