Armbinde "One Love"

Armbinde "One Love"

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    Kapitän Neuer mit Herz gegen Diskrimierung bei der WM in Katar

    Kapitän Neuer mit Herz gegen Diskrimierung bei der WM in Katar

    Die DFB-Elf will bei der WM in Katar mit einer speziellen Kapitänsbinde ein Zeichen für Vielfalt setzen. Kapitän Manuel Neuer wird die Armbinde mit einem bunten Herz und der Aufschrift "One Love" bei dem umstrittenen Großevent tragen.

    Nationaltorhüter Manuel Neuer wird die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar als Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt mit einer speziellen Kapitänsbinde anführen. Diese ziere "ein Herz in bunten Farben, die für Vielfalt stehen, sowie die Aufschrift 'One Love'", wie der DFB am Mittwoch mitteilte.

    Die Premiere der Kapitänsbinde wird es bei den anstehenden Nations-League-Partien am Freitag in Leipzig gegen Ungarn sowie drei Tage später in England geben. Dann ist Thomas Müller erster Vertreter von Neuer als Spielführer, da der Schlussmann wegen eines positiven Corona-Tests ausfällt.

    Neuer: Liebe zum Fußball verbindet uns alle

    "Die Liebe zum Fußball verbindet uns alle. Egal, wo wir herkommen, wie wir aussehen und wen wir lieben. Fußball ist für alle da", äußerte Neuer noch vor seiner Abreise aus dem DFB-Hotel am Mittwoch in einer Mitteilung. Der Fußball müsse "für alle da sein, die sich diskriminiert und ausgeschlossen fühlen, überall auf der Welt. Ich bin stolz darauf, diese Botschaft gemeinsam mit meinen Kapitänskollegen aus anderen Nationen zu senden. Denn jede Stimme zählt."

    Kapitänsbinde ein wichtiges Statement

    "Uns, aber auch anderen Nationen ist es wichtig, ein Statement zu setzen", sagte Nationalspieler Jonas Hofmann. Der Mönchengladbacher trat der in Sozialen Netzwerken geäußerten Kritik entgegen, dass die Binde nicht die originalen Farben des Regenbogens habe. "Ein paar Farben von den Regenbogenfarben sind schon drin", sagte Hofmann. Die Symbolik sei ohnehin allgemein bekannt.

    Viele europäische Kollegen machen mit

    Die Kampagne ist laut DFB "eine gemeinsame Aktion" der Nationalteams von England, den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Wales, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden und Deutschland. Die Idee sei innerhalb der UEFA Working Group entstanden. Der Arbeitskreis befasst sich mit Fragen zu Menschen- und Arbeitnehmerrechten in Katar bis zur Weltmeisterschaft, die am 20. November beginnt.

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