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Neue Saison der Handball-Bundesliga soll am 1. Oktober starten | BR24

© picture-alliance/dpa

Spielszene Magdeburg -Erlangen (Archiv)

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    Neue Saison der Handball-Bundesliga soll am 1. Oktober starten

    Die Handball-Bundesliga will am 1. Oktober in die neue Saison starten und dann auch möglichst wieder vor Zuschauern spielen. Darauf einigten sich die Vertreter der Bundesliga-Klubs im Rahmen einer Telefonkonferenz mit der HBL-Geschäftsführung.

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    Zuvor hatte das HBL-Präsidium den Starttermin beschlossen. "Wir werden weiterhin alles in unserer Macht stehende unternehmen, um passende Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Zuschauern zu ermöglichen", sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker.

    Nach Aussage ihres Geschäftsführers Frank Bohmann hofft die HBL "auf eine 50-prozentige Zuschauerauslastung in allen Hallen. Aber das entscheiden natürlich die Gesundheitsbehörden vor Ort." Ohne die Fans, das ist allen Beteiligten klar, werden die wirtschaftlichen Nöte der Vereine nicht kleiner, auch wenn der Ball nach einer monatelangen Zwangspause in drei Monaten endlich wieder fliegt. "Spiele ohne Zuschauer bleiben für uns weiterhin die schlechteste Option von allen", sagte Viktor Szilagyi, Geschäftsführer des deutschen Meisters THW Kiel: "Wichtig ist auch eine wirtschaftliche Perspektive."

    "Der Profi-Handball braucht Zuschauer, sonst ist diese Sportart auf Dauer finanziell nicht durchführbar." Frank Bohmann

    Hygiene- und Betriebskonzept soll erarbeitet werden

    Ein entsprechendes Hygiene- und Betriebskonzept soll in den kommenden Wochen fertiggestellt werden. Die nächste Spielzeit soll am 30. Juni 2021 beendet sein. "In jedem Fall erwartet uns eine sehr komplexe Saison, die uns aufgrund der hohen Termindichte viel Flexibilität und Solidarität abverlangen wird", sagte der HBL-Geschäftsführer.

    Die Idee dahinter ist, dass ein Teil der Zuschauer unter Einhaltung der Abstandsregeln in die Arenen gelassen werden könnte. Außerdem müssten wohl die Tickets personalisiert werden, um die Besucher im Falle auftretender Corona-Infektionen zügig kontaktieren zu können. Im Idealfall kann die Liga ihr Konzept Ende September testen. Dann soll der ursprünglich für den 2. September geplante Supercup zwischen Meister Kiel und der SG Flensburg-Handewitt in Düsseldorf stattfinden.

    Zwei bayerische Vereine in der HBL

    Die letzte Saison wurde wegen der Corona-Pandemie im April abgebrochen. Die HBL startet mit 20 Klubs in die neue Saison, in der vier Vereine absteigen müssen. Denn in 2019/20 gab es keinen Absteiger, aber zwei Aufsteiger. Neben TuSEM Essen spielt künftig auch der HSC 2000 Coburg in der Bundesliga. Als zweiter bayerischer Verein ist der HC Erlangen vertreten.