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Nächster Auftrag für die DFB-Herren: "Die Esten knacken" | BR24

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Der Zwei-Spiele-Chef Marcus Sorg will Löws Sechs-Punkte-Auftrag "mit aller Macht" zur Erfüllung bringen. Beim letzten Saisonjob soll das verjüngte Nationalteam laut Sorg "die Esten knacken". Nach dem erhofften Sieg geht es dann in den Urlaub.

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Nächster Auftrag für die DFB-Herren: "Die Esten knacken"

Der Zwei-Spiele-Chef Marcus Sorg will Löws Sechs-Punkte-Auftrag "mit aller Macht" zur Erfüllung bringen. Beim letzten Saisonjob soll das verjüngte Nationalteam laut Sorg "die Esten knacken". Nach dem erhofften Sieg geht es dann in den Urlaub.

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"Das Allerwichtigste ist der Sieg", betonte Sorg. Dem 53-Jährigen missfällt, dass im Vorfeld der Partie in Mainz gegen Estland (Montag, 20,45 Uhr, live in B5 aktuell und als Internetstream) nur über die Höhe des Erfolges gegen den bisher punktlosen Gegner geredet wird. "Wir tun gut daran, erst über den Sieg nachzudenken und dann über das Ergebnis. Man muss die Esten erstmal knacken", mahnte Sorg.

Der Coach erwartet nämlich einen "massiv verteidigenden" Gegner. Es sei "nicht immer leicht, diese Mauer zu durchbrechen", bemerkte auch Serge Gnabry. Nicht unberechtigt: Schließlich fordert Estlands Trainer Martin Reim, seine Spieler müssten gegen Deutschland "den Bus parken und mit elf Mann verteidigen". Marco Reus hingegen hofft, "dass wir spielerisch noch eine Schippe drauflegen können. Wir wollen noch mehr Torchancen kreieren". In Weißrussland hatte das Team mit dem 2:0-Sieg nicht viel mehr als die Pflicht erledigt.

Umbau "light" für mehr Stabilität

Eine große Rotation wird es im Spiel gegen Estland nicht geben. Bis auf ein oder zwei Veränderungen wird die Siegerelf von Weißrussland auflaufen. "Wir brauchen Stabilität in den Abläufen", begründete Sorg den geringfügigen Umbau. Darum werde auch Manuel Neuer als "ein Faktor der Stabilität" wieder im Tor stehen und das Team als Kapitän anführen. Nachdem beim Abschlusstraining sämtliche 22 Spieler antreten konnten, steht dem Trainer der komplette Kader zur Verfügung.

Stimmungswandel, aber auch "urlaubsreif"

DFB-Direktor Oliver Bierhoff sieht die frische Boy Group um die "Senioren" Neuer (33 Jahre) und Reus (30 Jahre) als letzte Ü30-Kräfte auf jeden Fall auf dem richtigen Weg: "Man merkt, hier wächst was zusammen!"

Gnabry sprach ebenfalls ganz freimütig von einem Stimmungswandel: "Wir haben in der Mannschaft sehr viel Spaß. Es fühlt sich an, als wäre es eine U21 hier". Allerdings gab der 23-jährige Bayern-Profi auch zu, "sehr urlaubsreif" zu sein: "Die Saison war sehr anstrengend".