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© BR/Michaela Sachenbacher

Nachtskifahren

Bei Flutlicht auf gut präparierten Pisten können Skisportbegeisterte noch ein paar Stunden nach der Arbeit carven und schwingen. Der große Vorteil: Sie müssen nicht am Lift anstehen, denn meist ist am Abend nicht so viel los wie tagsüber.

Natürlich gehört auch beim Nachtskifahren der Einkehrschwung dazu. Besonderer Tipp in der Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental: Mit der letzten Tagesgondel um 16.30 Uhr hochfahren, einkehren und gemütlich essen und dann der Erste auf der Piste sein, wenn die Bahnen um 18.30 Uhr für den Nachtbetrieb öffnen.

Gute Sicht trotz Dunkelheit

Angst haben schlecht zu sehen, muss man übrigens nicht haben. Die Pisten sind bestens ausgeleuchtet, man sieht jede Bodenwelle, eigentlich noch viel besser als am Tag. Vielleicht ist aber ratsam eine Schicht mehr anziehen, denn nachts ist es ein paar Grad kälter als tagsüber.

Übrigens: Wer nicht Skifahren möchte, kann auch rodeln gehen, denn meist gibt´s bei den Nachtskigebieten auch eine Rodelbahn. In der Skiwelt sogar zwei: den Hexenritt und die Mondrodelbahn. Auch da ist der Spaß garantiert!

Skifahren in der Nacht auf frisch präparierten Pisten

Skifahren in der Nacht auf frisch präparierten Pisten

Infos

Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental: Österreichs größtes Nachtskigebiet mit 11 km beleuchteter Piste; auch "Funarea" ist beleuchtet

Geöffnet Mittwoch bis Samstag 18.30 – 21.30 Uhr (von Dezember bis 16. März)

Zwei Gondelbahnen, ein beheizter Sessellift

Rodelbahnen Hexenritt-Rodelbahn: tagsüber 8 – 17h und Mittwoch bis Samstag 18.30 – 21.30 Uhr geöffnet

Mondrodelbahn: Mittwoch bis Samstag 18.30 – 21.30 Uhr geöffnet

Nachtskigebiete in Bayern: z.B. in Oberaudorf, Lkr Rosenheim; längste beleuchtete Piste Deutschlands; 3 km, ein Sessellift; Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag, jeweils von 18.30 bis 21.30 Uhr geöffnet