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Nach öffentlicher Frustbewältigung: FCA suspendiert Gregoritsch | BR24

© picture-alliance/dpa

Michael Gregoritsch

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    Nach öffentlicher Frustbewältigung: FCA suspendiert Gregoritsch

    Nach seinen öffentlichen Äußerungen, den FC Augsburg in der Winterpause definitiv verlassen zu wollen, hat der Fußball-Bundesligist reagiert: Er suspendierte Michael Gregoritsch bis nach dem kommenden Bundesligaspiel und verhängte eine Geldstrafe.

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    Der Österreicher, der zuletzt nicht mehr zur Stammelf von Trainer Martin Schmidt gehörte, darf bis 26. November nicht am Training teilnehmen. Als Grund nennt der FC Augsburg dessen "vereinsschädigende Äußerungen" in der vergangenen Woche. Geschäftsführer Stefan Reuter teilte dem Spieler die Sanktionen in einem persönlichen Gespräch mit.

    Verhalten und Äußerungen ein "No-Go"

    "Das Verhalten und die Äußerungen von Michael Gregoritsch sind in einem Mannschaftssport ein No-Go", so Reuter laut einer Pressemitteilung des Vereins. "Mit seinen Statements lässt er große Zweifel aufkommen, ob er den Weg des FC Augsburg vollumfänglich mitgehen möchte."

    Führt Gregoritschs Weg zu Eintracht Frankfurt?

    Der 25-jährige offensive Mittelfeldspieler hatte in einem Interview gesagt, dass er den FCA in der Winterpause unbedingt verlassen wolle. Wörtlich sagte er: "Für mich ist jetzt klar, dass ich im Winter aus Augsburg weg bin." Schon im Sommer wollte Gregoritsch wechseln, damals zum SV Werder Bremen. Die aufgerufene Ablösesumme in Höhe von 13 Millionen Euro war den Norddeutschen aber zu hoch. Nun soll neben Bremen und dem VfL Wolfsburg auch Eintracht Frankfurt an dem österreichischen Nationalspieler interessiert sein. Die Eintracht hatte in der Vorsaison bereits den in Augsburg suspendierten Martin Hinteregger verpflichtet.